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·14. Mai 2026

FC Bayern zum dritten Mal Pokalsieger

Artikelbild: FC Bayern zum dritten Mal Pokalsieger

Der FC Bayern München hat nach der Deutschen Meisterschaft auch den DFB-Pokal der Frauen gewonnen und damit die Saison 2025/2026 wie im Vorjahr erneut mit dem Double abgeschlossen. Die Mannschaft von Trainer José Barcala setzte sich im 46. DFB-Pokalfinale im Kölner Rhein-Energie-Stadion dank einer starken zweiten Halbzeit gegen den Vizemeister und Rekordpokalsieger VfL Wolfsburg 4:0 (1:0) durch und feierte damit zum dritten Mal nach 2012 und 2025 den Pokaltriumph.

Georgia Stanway (45.+2) erzielte kurz vor der Pause per Foulelfmeter die Halbzeitführung. Im zweiten Durchgang trafen Pernille Harder (59.), Momoko Tanikawa (77.) und Arianna Caruso (84.). Der VfL Wolfsburg verpasste damit seinen zwölften Pokaltriumph und Ex-Nationalspielerin Alexandra Popp, die den Titel elf Mal gewonnen hatte und nach der Saison zu ihrem Herzensverein Borussia Dortmund wechselt, den erhofften Abschied mit einem weiteren Titel.


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Harder verpasst am langen Pfosten

Nach einer ersten Phase des Abtastens übernahmen die Münchnerinnen in einer von Beginn an intensiv geführten Partie zwar zunehmend die Spielkontrolle, die ersten Offensivaktionen hatten allerdings die Wolfsburgerinnen: Popp (7.) verpasste aus der Distanz und ein Kopfball von Janina Minge (14.) nach einem Eckstoß ging weit rechts am Tor vorbei.

Die erste nennenswerte Torchance der Partie bot sich nach 20 Minuten den Bayern: Klara Bühl flankte von der linken Seite passgenau in den Strafraum und fand am langen Pfosten Pernille Harder, die freistehend nur knapp rechts am Tor vorbeiköpfte. Auch die nächste Bayern-Chance leitete Bühl von der linken Seite ein: Der Ball landete über Momoko Tanikawa bei Bernadette Amani (30.), deren Abschluss aus zentraler Position allerdings leichte Beute für VfL-Keeperin Stina Johannes war.

Stanway trifft per Foulelfmeter

Wolfsburg verteidigte auch im weiteren Spielverlauf kompakt und machte es den Münchnerinnen schwer, ein organisiertes Spiel aufzuziehen. Gleichzeitig zeigten sie sich aber auch zeitweise mutig im Spiel nach vorne und kamen zu ihrer bis dato besten Chance: Lena Lattwein (34.) schnappte sich den Ball und prüfte aus gut 18 Metern mit einem satten Schuss Bayern-Schlussfrau Ena Mahmutovic.

Schließlich brachte Georgia Stanway (45.+2) die Münchnerinnen per Foulelfmeter in Führung: Lineth Beerensteyn hatte Tanikawa im eigenen Strafraum gefoult, Stanway ließ sich die Chance nicht nehmen und schob links unten ein. Mit dem Halbzeitpfiff wäre sogar das 2:0 drin gewesen: Tanikawa legte vor dem VfL-Tor quer, Harder (45.+5) scheiterte jedoch an Sarai Linder, die den Ball noch von der Linie kratzte.

Bayern drehen nach der Pause auf

Auch nach der Pause blieben die Münchnerinnen das aktivere Team, der Abschluss von Tanikawa (51.) unter Bedrängnis blieb aber harmlos. Die Bayern setzten sich weiter in der Wolfsburger Hälfte fest und belohnten sich für ihren Aufwand: Magdalena Eriksson fand mit einem langen Ball Harder (59.), die im Strafraum aus spitzem Winkel zum 2:0 einköpfte. Kurz darauf hatte Vivien Endemann (61.) den Anschlusstreffer auf dem Fuß, als sie im Sechzehner frei vor Mahmutovic auftauchte. Doch Glodis Viggosdottir grätsche noch dazwischen.

In der Schlussphase hatten die Münchnerinnen das Spiel komplett im Griff und machten das Ergebnis deutlich: Linder fälschte im eigenen Sechzehner eine Hereingabe von Bühl unglücklich so ab, dass der Ball am langen Pfosten bei Tanikawa (77.) landete, die unbedrängt zum 3:0 einschob. Und auch damit war noch nicht genug, Arianna Caruso (84.) erzielte per Freistoß aus knapp 20 Metern den 4:0-Endstand. Die letzte Möglichkeit der Partie hatte Peddemors (90.) doch ihr Abschluss ging knapp am rechten Pfosten vorbei, die Bayern blieben damit in der kompletten Pokalsaison ohne Gegentor. 

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