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·13. September 2026

FCH will nach Debakel "nicht einfach zur Tagesordnung übergehen"

Artikelbild:FCH will nach Debakel "nicht einfach zur Tagesordnung übergehen"

Nach dem 0:4-Debakel bei Viktoria Köln herrscht beim F.C. Hansa Rostock bereits große Unruhe. Sportchef Amir Shapourzadeh kündigt eine "schonungslose" Aufarbeitung der Partie an und betont, "nicht einfach zur Tagesordnung übergehen" zu können.

"Schlag in die Fresse!"

Was war das für ein schwacher Auftritt, den Hansa am Freitagabend in Köln zeigte? Vor allem defensiv präsentierte sich die Kogge desolat und kam vor den Gegentoren überhaupt nicht in die Zweikämpfe. "Wir sind nur hinterhergelaufen, haben nie Zugriff auf den Gegner gehabt, der uns teilweise hergespielt hat. Wir können froh sein, dass wir nicht höher verloren haben", sagte Sportchef Amir Shapourzadeh nach dem Spiel gegenüber der "Ostsee-Zeitung" und sprach von einem "Schlag in die Fresse!" Für den 43-Jährigen stand fest: "Nach so einer deftigen Packung können wir nicht einfach zur Tagesordnung übergehen. Wir müssen den Finger in die Wunde legen, das Spiel schnellstmöglich und schonungslos aufarbeiten."


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Um Einzelpersonen gehe es dabei nicht. "Wir sitzen alle in einem Boot." Trainer Daniel Brinkmann, der sich für den Auftritt schämte, scheint sich noch keine Sorgen um seinen Job machen zu müssen, wenngleich Shapourzadeh zumindest zwischen den Zeilen durchaus Kritik an der Arbeit des 40-Jährigen übte: "Wir haben saisonübergreifend dieselben Themen: Wir schaffen es nicht, kompakt und gut organisiert zu sein sowie eine gute Restverteidigung zu haben." Zwölf Gegentore in fünf Spielen sprechen eine deutliche Sprache, so ist Hansa jedenfalls nicht aufstiegsreif.

Heimsieg gegen Stuttgart II ist Pflicht

Zu Schnellschüssen soll es aber nicht kommen: "Wir müssen eine Nacht drüber schlafen und morgen offen und ehrlich die Dinge ansprechen." Wie die Analyse am Samstag ausgefallen ist, darüber gibt es bislang noch keine Informationen. Klar ist aber: Im Spiel gegen den VfB Stuttgart II muss am Mittwoch der erste Heimsieg der Saison her. Andernfalls könnte die Stimmung an der Ostsee kippen – auch gegenüber Brinkmann.

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