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·11. September 2026
FCI als Angstgegner? Giannikis: "Wir haben Erfahrungswerte gemacht"

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Im Topspiel gegen Hansa Rostock musste sich der 1. FC Saarbrücken erstmals geschlagen geben. Die Antwort darauf war aber souverän, holte die Mannschaft von Argirios Giannikis in der Folgewoche doch einen 6:1-Erfolg in Meppen. Einen hervorragenden Start wollen die Saarländer jetzt fortführen – gegen den Angstgegner aus Ingolstadt.
In zehn Drittliga-Partien gab es für den 1. FC Saarbrücken erst einen einzigen Sieg gegen den FC Ingolstadt. Und dieser ist auf den vergangenen April datiert, denn Argirios Giannikis brach im Ludwigspark den Bann gegen die Schanzer. "Statistiken sind so eine Sache", tat der 46-Jährige die bisherige Bilanz zwischen beiden Mannschaften ab. "Wir haben hier gemeinsam den Erfahrungswert gemacht, dass wir in der Lage waren, Ingolstadt zu schlagen, so, wie viele anderen Mannschaften auch." Am Samstag (14 Uhr) wird wieder das optimale Leistungsvermögen nötig sein, um diesen Sieg aus der letzten Rückrunde zu bestätigen. Aber das, so Giannikis, sei in jedem Drittliga-Spiel gegen jeden Gegner der Fall.
Ingolstadt gilt beim Cheftrainer entsprechend nicht als Angstgegner, sondern als weiterer Kontrahent auf dem Weg zur konstant guten Leistung. "Im Moment sind wir Tabellenzweiter, also haben wir nicht so viel verkehrt gemacht mit der Ausnahme vom Spiel gegen Rostock. Was aber auch wichtig war, um zu wachsen, um Prozesse voranzutreiben", verdeutlichte Giannikis, dass die Niederlage gegen die Ostseestädter nicht zwingend als Rückschlag zu betiteln war. Stattdessen betonte der FCS-Coach klar: "Aus Spielen, wo Sachen nicht so gut gelaufen sind, kann man auch lernen." Wie das aussehen kann, zeigte Saarbrücken dann in Meppen.
Jetzt kommt Ingolstadt, das einen etwas entgegensetzen Trend vorzuweisen hat. "Sie haben das letzte Spiel mit 0:3 verloren, aber davor waren sie ungeschlagen", zählte Giannikis auf. "Wenn man die rote Karte nach vier Minuten aus dem Spiel herausnimmt, dann waren sie davor in jedem Spiel in der Lage, zu punkten." Entsprechend rechnet der 46-Jährige mit reichlich Gegenwehr seitens der Schanzer. Eine größere Rotation im Kader wird es daher zum Auftakt in die Englische Woche nicht geben.
"Ich gehe davon aus, dass es sie geben wird, aber in welchem Ausmaß das sein wird, werden wir sehen", behielt sich Giannikis vor. "Wir haben jetzt den Startpunkt mit dem Spiel gegen Ingolstadt, dann haben wir eine weite Reise nach Münster und dann wieder weniger Zeit zur Regeneration, als der Gegner, der dann am Samstag auf uns trifft." Eine gewisse Belastungssteuerung war für den Cheftrainer daher fast schon selbstverständlich, aber im Detail ließ sich Giannikis nicht in die Karten blicken. Mit Abdenego Nankishi (Syndesmosebandanriss) und Nikola Aracic (Knieprellung) kann der Cheftrainer zu Beginn der Englischen Woche noch nicht planen, aber auch für Sebastian Vasiliadis kommt die Partie noch zu früh. Der Mittelfeldspieler, der sich wieder im Aufbautraining befindet, war der Siegtorschütze im letzten April.







































