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·26. Februar 2026
FCK vor richtungsweisendem Duell gegen den SC Paderborn

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Gegen Abstiegskandidaten konnte der 1. FC Kaiserslautern zuletzt zwei Siege einfahren. Nun soll es auch gegen Teams gelingen, die im Aufstiegsrennen mitmischen. Die nächste Gelegenheit bietet sich am Samstag gegen den SC Paderborn. Das Hinspiel verloren die Pfälzer mit 0:2, dennoch sieht Cheftrainer Torsten Lieberknecht Ansatzpunkte: "Bis zur Roten Karte haben wir viele Sachen gut gemacht. Davon können wir ein paar Dinge rausziehen", sagte er im Mediengespräch vor der Partie. Für den FCK sei das Duell "die Möglichkeit, einem Gegner, der tabellarisch nicht so weit weg ist, auf die Fersen zu kommen und ihn zu jagen". Der Blick gehe dabei jedoch nicht auf die Tabelle: "Nicht nach oben oder nach unten, sondern erstmal nur nach vorne zum nächsten Spiel. Wir blicken auf unsere eigene Leistung und unser eigenes Tun."
Dem Gegner attestiert Lieberknecht "physisch starke Spieler, viele Tiefenläufe aus dem Mittelfeld und eine klare Struktur". Beide Mannschaften zählten zudem zu den Teams mit vielen hohen Ballgewinnen. "Entscheidend wird sein, welche Spieler ihre direkten Duelle für sich entscheiden", so der 50-Jährige. Auch die Schlussphase könnte erneut eine Rolle spielen – vier Gegentreffer kassierte der FCK bereits in der Nachspielzeit. Für Lieberknecht ist das jedoch weder ein Kopf- noch ein Konditionsproblem.
Personell muss Kaiserslautern am Samstag auf Maxwell Gyamfi, Jacob Rasmussen und Marlon Ritter verzichten. Rasmussen wird nach einer leichten Gehirnerschütterung aus dem Spiel in Münster doch nicht rechtzeitig fit, Ritter fehlt ebenfalls. "Es muss und wird auch ohne ihn gehen, das haben wir schon öfter bewiesen. Wir werden eine Alternative finden – aber bevor die Nachfrage kommt: Wie diese aussieht, weiß ich noch nicht", erklärte Lieberknecht mit einem Schmunzeln. Als naheliegendster Ersatz für Ritter gilt Daniel Hanslik. Positiv: Dion Hofmeister ist wieder einsatzbereit. Auch Mergim Berisha ist nach seinem Muskelfaserriss zurück im Training, ob es bereits für einen Einsatz am Samstag reicht, entscheidet sich jedoch erst nach der Abschlusseinheit. "Er könnte eine Option werden", ließ Lieberknecht zumindest vorsichtig durchblicken.







































