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·4. September 2026
Fehlstart, neue Sturmhoffnung und individuelle Qualität: Das erwartet den 1. FC Köln beim VfB Stuttgart

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Luca Kaiser
4 September, 2026
Der VfB gehört trotz des Fehlstarts in München zu den stärkeren Mannschaften der Liga. In der vergangenen Saison belegte Stuttgart Platz vier und qualifizierte sich damit erneut für die Champions League. Trainer Sebastian Hoeneß hat seinen Kader im Sommer zudem noch einmal breiter aufgestellt. Für den FC wartet deshalb am Freitagabend ein Gegner, der nach dem Bayern-Dämpfer unbedingt zurückschlagen will.
1. FC Köln gegen VfB Stuttgart
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Form: Im DFB-Pokal zeigte Stuttgart zunächst, was in der Mannschaft steckt. Bei Hansa Rostock gewann der VfB souverän mit 4:0. Neuzugang Dženan Pejčinović sorgte dabei mit einem Dreierpack direkt für einen Traumeinstand, während Tiago Tomas den vierten Treffer der Schwaben erzielte. Zum Bundesliga-Auftakt war Stuttgart beim FC Bayern gefordert. Gegen den Rekordmeister zeigte der VfB von Beginn an eine ordentliche Leistung, geriet jedoch noch vor der Pause in Rückstand. Nach dem Seitenwechsel sorgte Josha Vagnoman für den verdienten Ausgleich, bevor die Münchener mit vier Treffern zurückschlugen. Somit musste sich das Team von Trainer Sebastian Hoeneß am Ende deutlich mit 1:5 geschlagen geben und kassierte gleich zum Saisonstart eine herbe Enttäuschung.
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Im Fokus: Mit Dženan Pejcinovic holte Stuttgart im Sommer einen vielversprechenden Stürmer. Der 21-Jährige kam für rund 25 Millionen Euro vom VfL Wolfsburg und soll den ohnehin starken Angriff noch gefährlicher machen. Beim VfB benötigte der U21-Nationalspieler nur ein Spiel, um erstmals nachhaltig auf sich aufmerksam zu machen. Auch gegen Bayern stand Pejcinovic von Beginn an auf dem Platz. Neben Deniz Undav und Ermedin Demirović verfügt Stuttgart damit über gleich drei Angreifer mit hoher Qualität. Den 21-Jährigen zeichnen insbesondere sein Spielverständnis, sein Abschluss sowie seine Körperlichkeit aus. Auch Bundestrainer Jürgen Klopp soll Pejcinovic bereits auf dem Zettel haben und an eine Nominierung für den ersten Lehrgang im September denken. Sollte der Angreifer sein volles Potenzial beim VfB entfalten, dürfte der Verein nicht nur sportlich, sondern auch wirtschaftlich einen echten Top-Transfer gelandet haben.
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Spannende Transfers: Der VfB hat seinen Kader im Sommer vor allem in der Breite verstärkt. Grischa Prömel kam ablösefrei von Hoffenheim und bringt viel Bundesliga-Erfahrung ins Mittelfeld. Von Feyenoord wechselte das slowakische Talent Leo Sauer nach Stuttgart. Der wohl bedeutendste Transfer war allerdings Dženan Pejčinović, der für rund 25 Millionen Euro aus Wolfsburg kam. Auch Bilal El Khannouss wurde nach seiner Leihe von Leicester City fest verpflichtet. Am Deadline-Day mussten die Schwaben allerdings noch einen schmerzhaften Abgang verkraften. Mittelfeldspieler Chema Andrés wechselte für rund 23 Millionen Euro zu Brighton & Hove Albion. Besonders bitter: Der Spanier war erst im vergangenen Sommer von Real Madrid nach Stuttgart gekommen und verlässt den VfB damit bereits nach einem Jahr wieder. Trotz der hohen Einnahme verliert Stuttgart damit ein großes Mittelfeldtalent. Gleichzeitig konnte der Klub wichtige Leistungsträger wie Deniz Undav, Angelo Stiller, Jamie Leweling und Chris Führich halten.
Formation: Sebastian Hoeneß setzt grundsätzlich auf ein variables 3-4-3. Im Kasten bekommt nach der Verletzung von Dennis Seimen, der beim VfB die klare Nummer 1 ist, Fabian Bredlow das volle Vertrauen. Vor dem Schlussmann haben sich Finn Jeltsch, Jeff Chabot und Ramon Hendriks als Dreierkette festgespielt. Auf den Außenbahnen haben aktuell Josha Vagnoman rechts und Maximilian Mittelstädt links die Nase vorn. Im Zentrum bilden Angelo Stiller und Neuzugang Grischa Prömel ein starkes Duo und sind unter Hoeneß aktuell gesetzt. Davor sorgen Tiago Tomás und der neue Kapitän Deniz Undav für Gefahr und spielerische Qualität, während Dzenan Pejčinović als Spitze und klassische Anspielstation agiert. Stuttgart versucht, den Ball kontrolliert laufen zu lassen, kann aber ebenso schnell umschalten. Gerade über die Außenbahnen und mit den schnellen Offensivspielern kann der VfB den FC vor große Probleme stellen. Gegen Bayern zeigte sich allerdings auch, dass die Defensive verwundbar sein kann.
Ausfälle VfB: Sebastian Hoeneß muss gegen den FC auf Dennis Seimen (Oberschenkelverletzung), Dan-Axel Zagadou (Oberschenkelverletzung) und Lorenz Assignon (Schulterverletzung) verzichten. Dazu ist Chris Führich mit muskulären Problemen fraglich.
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