GazeteFutbol.de
·1. Juli 2026
Fenerbahce geht auf Barrikaden: Mahmut Uslu attackiert den Verband wegen Ausländerregel massiv!

In partnership with
Yahoo sportsGazeteFutbol.de
·1. Juli 2026

Die Entscheidung des nationalen Verbandes schlägt im türkischen Spitzenfußball weiterhin extrem hohe Wellen und sorgt für den ersten offenen Eklat zwischen den Spitzenklubs und den Funktionären. Als erster türkischer Top-Verein hat Fenerbahce mit einer extrem scharfen Reaktion auf die Beibehaltung der ungeliebten Restriktionen reagiert. Der wortgewaltige Generalsekretär der Gelb-Marineblauen, Mahmut Uslu, fand nach der offiziellen Bekanntgabe deutliche Worte für das Vorgehen des Verbandes. Er attackierte die Funktionäre frontal und brandmarkte den gefassten Beschluss ohne Umschweife als absolut inakzeptabel für die Zukunft des Sports.
Der Funktionär der Gelb-Blauen machte seinem Ärger unmittelbar nach der Veröffentlichung der Verbandsmitteilung Luft und kündigte weitreichende Schritte des Klubs an. Im exklusiven Gespräch mit dem Sportsender HT Spor ließ der Vereinsfunktionär keinerlei Zweifel an der tiefen Ablehnung der Istanbuler aufkommen. „Wir bewerten die Entscheidung des Verbandes, die Zahl der ausländischen Spieler nicht zu ändern, als einen Skandal. Sollen wir anderen Ländern dienen? Sollen wir für sie arbeiten?“, schimpfte Uslu angesichts der blockierten Reformwünsche. Der Funktionär hofft nun auf ein schnelles Einsehen auf höchster sportpolitischer Ebene: „Hoffentlich wird diese Entscheidung noch einmal überprüft und geändert. Außerdem werden wir eine Pressekonferenz abhalten und ausführlich darlegen, warum diese Entscheidung aus unserer Sicht falsch ist.“
Anzeige
Zuvor hatte die Verbandsführung unmissverständlich klargestellt, dass man dem kollektiven Druck der 18 Erstligisten unter keinen Umständen nachgeben werde. Der Türkische Fußballverband (TFF) hatte am Vormittag verkündet, dass die umstrittene Regelung für die Trendyol Süper Lig in der anstehenden Spielzeit 2026/27 ohne jegliche Modifikation eins zu eins umgesetzt wird. In der offiziellen Verlautbarung der Funktionäre wird die Altersgrenze für den Kader nochmals detailliert untermauert: „An den bereits veröffentlichten Bestimmungen zur Ausländerregelung für die Trendyol Süper Lig in der Saison 2026/27, über die zuletzt intensiv in der Öffentlichkeit diskutiert wurde, wird keine Änderung vorgenommen. Wie bereits zu Beginn der vergangenen Saison angekündigt, gilt für die zehn ausländischen Spieler auf der A-Kaderliste keine Altersbeschränkung. Werden insgesamt 14 ausländische Spieler in den A-Kader aufgenommen, müssen mindestens vier von ihnen am oder nach dem 1. Januar 2003 geboren sein.“ Diese starre Haltung dürfte das ohnehin zerrüttete Verhältnis zwischen den Klubbossen und der Verbandsspitze in den kommenden Wochen weiter eskalieren lassen.







































