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·1. März 2026
Fenerbahce jagt Genk-Juwel: Montella mischt mit – Entscheidung Türkei oder Belgien?

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·1. März 2026

Fenerbahce arbeitet parallel zum Meisterschaftskampf in der Trendyol Süper Lig an der Kaderplanung für die kommende Saison. Im Fokus stehen dabei junge Spieler mit Entwicklungskurve und klaren Profilmerkmalen, die sofort helfen und perspektivisch den nächsten Schritt machen können.
Nach Informationen von Fanatik hat Fenerbahce den 19-jährigen Mittelfeldspieler Kenan Haroun vom belgischen Klub KRC Genk auf die Agenda gesetzt. Demnach fielen die internen Berichte des Scouting-Teams positiv aus. Besonders seine körperliche Präsenz, Disziplin im Spiel sowie sein Entwicklungspotenzial sollen die sportliche Leitung überzeugt haben.
Haroun wird als zentraler Mittelfeldspieler beschrieben, der beide Phasen des Spiels abdecken kann. Er soll die Verbindung zwischen Defensive und Offensive herstellen, Übergänge beschleunigen und im Gegenpressing beziehungsweise in der Balleroberung eine hohe Aktivität zeigen. Damit passt er in ein Profil, das Stabilität im Zentrum mit Tempo in den Umschaltmomenten verbindet.
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Parallel zum Vereinsinteresse steht auch eine Nationalmannschafts-Perspektive im Raum. Es wird berichtet, dass Funktionäre der türksichen Nationalmannschaft Haroun beobachten und mit Zustimmung von Vincenzo Montella versucht werde, den Spieler von einer Entscheidung für die Türkei zu überzeugen. Harouns Mutter besitzt demnach die türkische Staatsbürgerschaft. Für Belgien lief er viermal in der U19 auf.
Der Mittelfeldspieler durchlief zuvor auch Nachwuchsstationen beim RSC Anderlecht und PSV Eindoven. In Belgien bestritt er 17 Spiele in der 2. Liga und verbuchte dabei eine Vorlage für Genks Nachwuchsteam. Sein Vertrag bei Genk läuft bis 2029 – ein Detail, das Gespräche und mögliche Transferbedingungen von Beginn an prägt.
Mit Haroun würde Fenerbahce einen Spieler ins Zentrum holen, dessen Stärke in Balance und Dynamik liegt: körperlich robust, taktisch diszipliniert, mit klarer Rolle im Übergangsspiel. Genau diese Mischung kann in einer Saison, die auf mehreren Fronten entschieden wird, zum Unterschied werden – vor allem dann, wenn das Zentrum gleichzeitig absichert und nach vorn Tempo erzeugt.









































