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·20. September 2026

"Nicht gut genug": Hütter wettert gegen Eintracht-Stars

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Eintracht Frankfurt hat sich am vierten Spieltag mit 2:2 vom SC Freiburg getrennt. Dabei haben die Hessen zwei Führungen verspielt. Doch vor allem im zweiten Durchgang fehlte Frankfurt teilweise der Zugriff, sodass die Gäste aus dem Breisgau durchaus hätten als Sieger vom Platz gehen können.

"Ich muss ehrlich sagen: Ich bin mit dem Punkt zufrieden. Weil die Leistung einfach nicht gut genug war", kritisierte Hütter die SGE nach der Partie auf der Pressekonferenz und stellte klar: "Für mich gilt immer etwas ganz Wichtiges: Zu einem Sieg muss auch einfach eine entsprechende Leistung dazugehören. Die haben wir nicht gebracht."


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Statistiken sind nicht alles, aber spiegeln in dem Fall ganz gut wider, dass Freiburg im Großen und Ganzen die bessere Mannschaft war: Das Team von Julian Schuster brachte mehr Pässe an den Mann, spulte mehr Kilometer ab und feuerte mehr als doppelt so oft in Richtung des gegnerischen Gehäuses ab.

SGE mal wieder mit Offensiv-Spektakel und Defensiv-Dilemma

Offensiv zeigte sich die SGE wie gewohnt gefährlich. Neben den Treffern von DFB-Neuling Younes Ebnoutalib (10.) und Jonathan Burkardt (36.) hatten auch noch Ritsu Doan, Ansgar Knauff und Can Uzun gute Torchancen.

Doch die Frankfurter Defensive stand immer wieder auf wackeligen Beinen, wie auch Hütter hauptsächlich bemängelte: "Das, was wir letzte Woche in Mainz sehr gut gemacht haben, haben wir jetzt überhaupt nicht gezeigt. Wir waren viel zu weit auseinander, hatten keine zweiten Bälle, keinen Zugriff. Da ist die Kritik auch berechtigt."

Hütter verärgert über Suzuki-Treffer

Wie bereits bei der 1:4-Pleite zum Bundesliga-Auftakt gegen den FC Augsburg, wo die SGE zwei Treffer direkt nach Wiederanpfiff kassiert hatte, zappelte das Frankfurter Netz gegen den SCF in der zweiten Hälfte schon sehr schnell. Der Treffer von Yuito Suzuki (48.) machte Hütter sauer: "Sehr ähnlich wie gegen Augsburg, ein sehr billiges Tor. Da habe ich kein Verständnis für. Das ist einfach zu wenig professionell."

Wie schon im Vorjahr fehlt es der SGE aktuell noch an defensiver Kompaktheit. Deshalb stehen nach vier Spieltagen bereits zehn Gegentore zu Buche. Um für die Gegner wieder unangenehmer zu sein, muss Frankfurt etwas giftiger und vor allem wacher agieren - und auch weitere Wochen des Kennenlernens zwischen dem neuen Innenverteidiger-Duo Robin Koch und Lilian Brassier könnten sich noch positiv bemerkbar machen.

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