Freiburg-Quartett über erste DFB-Nominierung: „Mehr als ein Traum!“ | OneFootball

Freiburg-Quartett über erste DFB-Nominierung: „Mehr als ein Traum!“ | OneFootball

In partnership with

Yahoo sports
Icon: Get German Football News

Get German Football News

·18. September 2026

Freiburg-Quartett über erste DFB-Nominierung: „Mehr als ein Traum!“

Artikelbild:Freiburg-Quartett über erste DFB-Nominierung: „Mehr als ein Traum!“

SC Freiburgs bemerkenswerter Start in die Saison 2026/27 hat nun eine weitere Belohnung eingebracht. Vier Mitglieder von Julian Schusters Bundesliga-Tabellenführer gehörten zu den 11 erstmaligen A-Nationalspielern, die in Jürgen Klopps erstem Deutschland-Kader stehen. Philipp Treu, Max Rosenfelder, Yannik Engelhardt und Derry Scherhant werden sich allesamt erstmals bei der A-Nationalmannschaft melden.

Ihre Nominierungen lieferten zugleich vielleicht das deutlichste vereinsspezifische Thema in Klopps Sammlung neuer Deutschland-Berufungen. Klopp selbst sprach die Freiburg-lastige Ausrichtung seines neuen Kaders an und betonte, dass das Quartett eine besondere Mentalität mitbringe, die seiner Mannschaft guttun werde. Alle vier SC-Spieler haben nun auf ihre überraschenden Nominierungen reagiert.


OneFootball Videos


Max Rosenfelder kann den Anruf von Klopp zunächst kaum glauben

Rosenfelders Nominierung kam wohl als größte Überraschung. Der in Freiburg geborene Innenverteidiger war in die Saison gegangen, nachdem er sich in einer verletzungsfreien Vorbereitung wieder herangearbeitet hatte, nachdem Verletzungen seine Entwicklung immer wieder ausgebremst hatten. Zuletzt musste sich Rosenfelder jedoch wieder mit der Bank begnügen, da Österreichs Nationalspieler Philipp Lienhart in der Innenverteidigung erneut den Vorzug erhielt.

Der 23-Jährige gab daher zu, dass er „ehrlich gesagt nicht wirklich damit gerechnet“ habe, dabei zu sein. Klopp erreichte Rosenfelder, als der Verteidiger gerade mit seinem Hund spazieren war. Rosenfelder konnte es zunächst „gar nicht richtig glauben“. Der Deutschland-Neuling will nun „alles aufsaugen und genießen, mich mit den Besten messen und zeigen, was ich kann“.

Für Rosenfelder hat das gemeinsame Aufgebot mit Treu und Engelhardt außerdem eine besondere Bedeutung. Alle drei spielten zuvor zusammen für Freiburgs zweite Mannschaft.

„Ich glaube, ich passe mit einer hochstehenden Abwehrkette gut zu seiner Spielweise“, sagte Rosenfelder dem Kicker. „Mit meinem Tempo kann ich hinten viel Raum abdecken, und am Ball habe ich auch meine Stärken. Das [die insgesamt vier Nominierungen] ist eine Bestätigung für den Verein, dass hier ziemlich viel richtig gemacht wird. Deshalb ist es für uns drei etwas ganz Besonderes, dass wir zusammen zur A-Nationalmannschaft fahren dürfen.“

Philipp Treu will Deutschland genau zeigen, wer er ist

Treu fand seinen Weg in den Deutschland-Kader über einen Abschied aus Freiburg und eine spätere Rückkehr. Der gebürtige Heidelberger wurde in der SC-Akademie ausgebildet, bevor er 2023 zum FC St. Pauli wechselte. Nachdem er sich in Hamburg als Bundesliga-reifer Außenverteidiger etabliert hatte, holte Freiburg Treu 2025 für rund 5 Millionen Euro zurück nach Hause.

Seitdem hat sich Treu als einer der energischsten und vielseitigsten Außendefensivspieler Freiburgs etabliert. Klopp hat dem 25-Jährigen nun die Gelegenheit gegeben zu zeigen, dass Deutschland auf der Rechtsverteidigerposition womöglich mehr Optionen hat, als oft angenommen wird. Von seiner Nominierung erfuhr Treu, als er auf dem Sofa die Zweitliga-Konferenz schaute.

„Ich will zeigen, wer Philipp Treu ist, und den Fans mit meiner Intensität und meiner Spielweise Freude bereiten“, sagte Treu. „Ich will zeigen, dass ich jemand bin, der nie aufhört und immer voll durchzieht.“

Yannik Engelhardt sieht eine offensichtliche Freiburg-Klopp-Verbindung

Engelhardt glaubt derweil, dass die Verbindung zwischen Freiburgs Fußball und Klopps bevorzugtem Ansatz ziemlich naheliegend ist. Der Mittelfeldspieler kehrte in diesem Sommer in den Breisgau zurück, nachdem er sich fernab des Vereins weiterentwickelt hatte. Nachdem er Freiburgs Reserve durchlaufen hatte, bevor er zu Fortuna Düsseldorf wechselte, zog es Engelhardt später zu Como und in der vergangenen Saison per Leihe zu Borussia Mönchengladbach.

Am Ende holte Freiburg seinen früheren Reservespieler zurück, nachdem er eine starke Bundesliga-Saison gespielt hatte. Diese Entscheidung zahlte sich sofort aus. Engelhardt wurde am vergangenen Wochenende gegen Gladbach zum Spieler des Spiels gewählt, nachdem er gegen seinen früheren Bundesliga-Klub einen Doppelpack geschnürt hatte. Der gebürtige Göttinger hat sich nun im Alter von 25 Jahren seine erste Berufung in die deutsche A-Nationalmannschaft verdient — volle fünf Jahre nach seinem letzten Einsatz für Deutschland auf U20-Niveau.

„Ich glaube, er will intensiv spielen lassen, und das passt zu meinem Spiel“, sagte Engelhardt über Klopp. „Viel laufen, viel Arbeit mit und gegen den Ball. Das zeichnet uns als Freiburg aus. Deshalb haben es wahrscheinlich auch ein paar Freiburger in den Kader geschafft.“

„Mentalität kann man entwickeln, aber der Verein achtet schon darauf, Charaktere zu holen, die davon etwas in sich tragen und es leben“, fuhr Engelhardt fort. „Wir sind qualitativ keine Übermannschaft wie Bayern oder Dortmund, aber das gleichen wir mit viel Leidenschaft und Charakter aus.“

Derry Scherhant empfindet das alles als surreal

Scherhants Weg unterscheidet sich deutlich von dem seiner drei Freiburger Teamkollegen. Der gebürtige Berliner stammt nicht aus Freiburgs Akademie und verbrachte die prägenden Phasen seiner Profikarriere bei Hertha BSC. Nach seinem Wechsel nach Freiburg im Jahr 2025 kam der Flügelspieler zunächst vor allem als Joker hinter Vincenzo Grifo zum Einsatz.

Seitdem hat sich seine Rolle deutlich erweitert. Scherhants direkte Läufe, Torgefahr und zunehmende positionsbezogene Vielseitigkeit brachten ihm schließlich mehr und wichtigere Einsatzminuten in Freiburg ein. Der 23-Jährige hat nun den nächsten großen Schritt gemacht und ist vom deutschen U21-Nationalspieler zum A-Nationalspieler geworden.

„Es bedeutet mir alles“, sagte Scherhant. „Es ist mehr als ein wahr gewordener Traum. Es ist ein bisschen surreal.“

Schuster sieht die Berufungen als Kompliment für den gesamten Freiburg-Kader

Schuster war verständlicherweise auch ein wenig stolz, vier seiner Spieler bei ihren ersten Nominierungen für die deutsche A-Nationalmannschaft zu sehen. Der Freiburger Trainer verriet außerdem, dass Klopp direkt mit ihm gesprochen habe und ganz genau wissen wollte, „welche Rollen die Jungs in unserer Mannschaft haben“. Schuster betrachtet die Nominierungen als „Bestätigung ihrer individuellen Entwicklung und als riesiges Kompliment für die gesamte Mannschaft“.

Seine Anweisungen an die vier Spieler waren einfach. Schuster möchte, dass sie „das mitnehmen, was uns hier auszeichnet, zusammen mit all den Werten, die sie hier verkörpern“. Der SC-Trainer sagte Klopp, dass „die Jungs für jede Mannschaft gut sind“ — wegen ihrer Einstellung, ihres Einsatzes und ihrer Arbeitsbereitschaft. Schuster ist daher überzeugt, dass es der deutschen Nationalmannschaft nur helfen kann, „solche Spieler in ihren Reihen zu haben“.

Freiburgs Beitrag zum neuen Deutschland-Setup geht weit über die vier aktuellen SC-Spieler hinaus. Während der Verein das 25-jährige Jubiläum seiner berühmten Akademie feiert, haben auch mehrere andere Mitglieder aus Klopps Kader — darunter Nico Schlotterbeck, Kevin Schade, Noah Atubolu und Mika Baur — wichtige Entwicklungsjahre im Breisgau verbracht.

Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴󠁧󠁢󠁥󠁮󠁧󠁿 kannst du hier lesen.

Impressum des Publishers ansehen