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·18. September 2026

„Absolut nachvollziehbar“: Deshalb verzichtet Klopp auf Ginter

Artikelbild:„Absolut nachvollziehbar“: Deshalb verzichtet Klopp auf Ginter

Matthias Ginter spielt beim SC Freiburg seit Monaten auf hohem Niveau. Trotzdem fehlt der 32-Jährige im ersten Aufgebot von Bundestrainer Jürgen Klopp. Für den Innenverteidiger ist die Entscheidung allerdings kein Grund für neue Enttäuschung.

Der Innenverteidiger berichtet von einem ausführlichen und wertschätzenden Gespräch mit Klopp. Der neue Bundestrainer habe seine Leistungen durchaus wahrgenommen. Letztlich sei aber ein anderer Faktor entscheidend gewesen: das Alter.


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Ginter versteht Klopps Entscheidung

„Ich hatte ein sehr gutes und auch anerkennendes Gespräch mit dem Bundestrainer. Die Leistungen werden gesehen“, erklärte Ginter dem kicker. Gleichzeitig habe Klopp deutlich gemacht, dass die Altersstruktur des Teams eine Rolle spiele. Ähnlich äußerte sich der Bundestrainer auch auf der Pressekonferenz.

Beim nächsten großen Turnier wäre Ginter bereits 34 Jahre alt. Angesichts zahlreicher jüngerer Innenverteidiger sei es deshalb „absolut nachvollziehbar“, dass Klopp andere Optionen bevorzugt. Ginter selbst kann diese Überlegung verstehen: „Klar kann man auch mit 34 noch gut Fußball spielen“, sagte der Freiburger, verwies aber auf die Konkurrenz auf seiner Position.

Dabei hätte seine aktuelle Form durchaus Argumente für eine Rückkehr geliefert. In der vergangenen Saison sammelte Ginter für Freiburg fünf Tore und neun Vorlagen in 52 Pflichtspielen. Auch zum Start der neuen Spielzeit präsentierte sich der Abwehrchef stark und kam in den ersten sechs Pflichtspielen auf fünf Scorerpunkte.

Ein versöhnlicher Blick auf die DFB-Karriere

Für Ginter ist die Entscheidung dennoch nachvollziehbar. Sein letztes Länderspiel bestritt er im Juni 2023 gegen die Ukraine. Insgesamt kommt der Weltmeister von 2014 auf 51 Einsätze für die Nationalmannschaft.

Die WM 2026 bezeichnete Ginter rückblickend als „wohl den letzten realistischen Zeitpunkt“ für ein Comeback. Nun richtet sich sein Blick wieder stärker auf den SC Freiburg. Dort möchte der Routinier weiterhin angreifen und mit seinem Heimatklub langfristig auch den Sprung in die Champions League schaffen.

Seine DFB-Zeit bewertet Ginter trotz der jüngsten Enttäuschungen positiv. Neun Jahre Nationalmannschaft, zwei Titel und eine olympische Silbermedaille sind natürlich eine beeindruckende Bilanz.

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