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·25. Januar 2026
"Fühlt sich wie ein verlorenes Spiel an": VfL hadert nach Remis

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Führung verspielt und Chancen nicht genutzt: Gegen 1860 München reichte es für den VfL Osnabrück am Sonntagnachmittag nur zu einem 1:1, was die Lila-Weißen nicht wirklich zufriedenstellte.
In der Nachspielzeit war sie nochmal da, die Chance auf den Lucky-Punch. Doch Meißner setzte einen Freistoß über den Kasten und vergab damit auch die letzte Möglichkeit der Osnabrücker. "Im besten Fall denkt man sich immer, dass der jetzt reinfällt. Dem war nicht so. Vielleicht muss ich das unter der Woche nochmal trainieren", zeigte sich der Stürmer bei "MagentaSport" frustriert. Und das nicht nur aufgrund des verpassten Last-Minute-Treffers, sondern auch generell: "Es fühlt sich gerade eher wie ein verlorenes Spiel an." Nach vorne sei der VfL "nicht zielstrebig" genug gewesen und hätte Situationen noch klarer ausspielen müssen, so der Angreifer.
"Die Abschlusssituationen waren nichts Halbes, nichts Ganzes. Deswegen müssen wir uns an die eigene Nase fassen." Einzig Jacobsen war es nach 17 Minuten gelungen, den Ball nach einer Ecke im Tor unterzubringen, allerdings hielt die Führung nur acht Zeigerumdrehungen. Am Ende stand ein leistungsgerechtes Remis. "Es war ein Spiel, wo sich die Mannschaften nichts geschenkt haben", versuchte sich Meißner an einer Analyse und sprach von einem "Abnutzungskampf".
Trainer Timo Schultz sah das ganz ähnlich: "Es fühlt sich nicht zufriedenstellend an, und es hatte auch keine Mannschaft den Sieg verdient gehabt." Im ersten Durchgang habe der VfL noch Druck aufbauen können, doch dieser sei nach dem Seitenwechsel "ein bisschen abhandengekommen". Das Engagement wollte der 48-Jährige seinem Team nicht absprechen, "aber dennoch ist der Anspruch an mein Team schon deutlich höher als das, was wir heute gezeigt haben." Nicht zum ersten Mal in dieser Saison habe etwas gefehlt, "um Aktionen dann auch mal durchzukriegen. Wir waren viel zu unsauber und viel zu behäbig."
Einmal mehr mangelte es an der Torgefährlichkeit. Mit nur 30 Treffern stellt der VfL die schwächste Offensive der ersten acht Teams, zudem steht in der Heimtabelle lediglich Platz 13 zu Buche. Da trifft es sich vielleicht ganz gut, dass es am nächsten Samstag auswärts beim 1. FC Saarbrücken weitergeht. Ob bei den seit 14 Spielen sieglosen Saarländern dann wieder drei Punkte herausspringen? Um ganz oben dran zu bleiben – derzeit fehlen vier Zähler zu den ersten beiden Rängen – wäre das sicherlich nicht verkehrt.









































