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·5. Januar 2026
Galatasaray stürmt ins Supercup-Finale: 4:1 gegen Trabzonspor

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Galatasaray steht als erster Finalist des Turkcell Supercups fest. Im Halbfinale setzten sich die Istanbuler gegen Trabzonspor mit 4:1 durch – ein Spiel, das schon vor der Pause in eine klare Richtung kippte und nach dem Seitenwechsel mit Tempo und Präzision endgültig entschieden wurde.
Die Anfangsminuten gehörten dem intensiven Abtasten – und den ersten klaren Abschlüssen. Nach einer Flanke von Leroy Sane kam Gabriel Sara (9.) früh per Kopf zum Abschluss, doch Andre Onana blieb wachsam. Auf der Gegenseite musste Ugurcan Cakir eingreifen, als Kazeem Olaigbe (10.) Tempo aufnahm und in eine gefährliche Abschlussposition kam. Beide Teams suchten konsequent den Weg in die Tiefe, ohne die Balance komplett aufzugeben.
Mit zunehmender Spieldauer öffneten sich die Räume über die Flügel. Ernest Muci (17.) und Roland Sallai (24.) sorgten mit ihren Aktionen für Unruhe, während Standardsituationen immer wieder als Türöffner dienten. Das Halbfinale war da längst in der Phase, in der ein einzelner Moment die Statik kippen kann.
Genau dieser Moment kam in der 38. Minute. Nach einer Hereingabe landete der Ball am zweiten Pfosten bei Baris Alper Yilmaz, der aus kurzer Distanz konsequent vollendete: 1:0 für Galatasaray. Das Tor gab den Gelb-Roten sichtbar Sicherheit – und es war erst der Anfang einer bärenstarken Schlussphase vor der Pause.
In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit folgte der nächste Nadelstich. Mauro Icardi band im Zentrum und leitete die Aktion weiter, Yunus Akgün setzte den Laufweg, und Eren Elmali schob nach einem energischen Vorstoß nach: 2:0. Mit dieser Doppelführung ging Galatasaray in die Kabine – und hatte das Halbfinale auf den eigenen Kurs gezogen.
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Nach dem Seitenwechsel blieb Trabzonspor nicht passiv. Eine Kopfballchance nach einem langen Ball streifte zunächst den Pfosten, dann fiel in der 55. Minute der Anschluss: Felipe Augusto traf zum 1:2 und brachte die Partie kurzzeitig zurück in die Spannung. Die Phase danach hatte Tempo, zweite Bälle und offene Räume – genau das, was ein Halbfinale kippen lassen kann.
Galatasaray reagierte jedoch mit der entscheidenden Qualität. In der 63. Minute hebelte Sane mit einem schönen Solo die gegnerische Abwehr aus, zog nach Innen in den Sechzehner und legte dann mit viel Übersicht quer auf den mitgelaufenen Akgün, der sich im richtigen Moment löste und im Strafraum nach Sanes mustergültiger Vorarbeit aus kurzer Entfernung nur noch einschieben musste: 3:1. Dieser Treffer nahm Trabzonspor den Rhythmus und stellte die Kontrolle wieder klar auf die Seite der Gelb-Roten.
Mit dem Zwei-Tore-Polster spielte Galatasaray die Partie reifer, blieb aber weiter gefährlich. In der 81. Minute fiel die endgültige Entscheidung: Nach einem Angriff über links und einer präzisen Hereingabe von Ahmed Kutucu landete der Ball über Kazimcan Karatas, nach dessen Pass Mauro Icardi zum 4:1-Endstand einschob.
Nur wenig später zwang eine weitere Aktion Onana zu einer Parade, als erneut ein Abschluss aus kurzer Distanz kam. Am Ende blieb es beim klaren Resultat: Galatasaray gewinnt das Halbfinale mit 4:1 gegen Trabzonspor und steht als erstes Team im Finale. Im Endspiel treffen die „Löwen“ auf den Gewinner des zweiten Semifinales zwischen Fenerbahce und Samsunspor, das am Dienstag (6. Januar) ausgespielt wird.
Galatasaray: Cakir – Sallai, Sanchez (78. Lemina), Bardakci, Elmali (70. Karatas) – Gündogan (60. Torreira), Sara, Akgün (70. Ayhan), Sane, Yilmaz (78. Kutucu) – Icardi
Trabzonspor: Onana – Tufan, Saatci, Batagov, Pina (88. Canak) – Jabol-Folcarelli, Bouchouari, Zubkov (88. Malkocoglu), Muci, Olaigbe (76. Nwakaeme) – Augusto (90. Cakiroglu)









































