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·28. Februar 2026
Kein Support der Bayern-Fans in Dortmund: Das steckt dahinter

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·28. Februar 2026

Beim Klassiker zwischen Borussia Dortmund und dem FC Bayern ist von den mitgereisten Fans aus München kaum etwas zu hören. Jetzt wurde bekannt, was dahinter steckt.
Während beim Bundesliga-Klassiker vor Anpfiff auf der Dortmunder Südtribüne eine riesige Choreo zu sehen war und die BVB-Ultras ihr Team von Beginn an lautstark unterstützen, fällt mit Blick auf die mitgereisten Bayern-Fans auf, dass sie im Signal-Iduna-Park kaum zu hören sind. Offensichtlich sind nicht alle Ultras des FCB in den Block gekommen. Die üblichen Banner wurden nicht ausgerollt und Fahnen der Anhänger sind ebenfalls keine zu sehen.
Man hätte meinen können, dass sich die Anreise der Fans verzögert hatte, da in Dortmund aktuell die öffentlichen Verkehrsmittel streiken. Dem ist aber nicht so. Die Bayern-Fans fanden den Weg zum Stadion in Begleitung der Polizei, ohne dass es zu Verzögerungen kam.
Grund für den ausbleibenden Support ist vielmehr ein Konflikt mit der Dortmunder Polizei. Wie die Münchner Abendzeitung berichtet, gab es eine Auseinandersetzung mit der Polizei direkt hinter dem Auswärtsblock im Signal-Iduna-Park. Die Beamten sollen demnach wohl mit Schlagstöcken und Pfefferspray auf einen Teil der Ultras losgegangen sein. Warum die Polizisten derart hart durchgriffen, war zunächst unklar.
Die Polizei Dortmund erklärte auf Nachfrage der Abendzeitung, dass „eine 29-köpfige Gruppe an Bayern-Fans versucht habe, sich mit gefälschten oder nicht regulären Tickets in den Gästeblock zu schleusen“. Wie es in der Stellungnahme weiter heißt, wurden diese Personen von der Polizei kontrolliert und hätten das Stadion im Anschluss betreten dürfen. Jedoch entschieden sich einige Fans außerhalb des Gästeblocks zu bleiben. Sky spricht von rund 500 Anhängern, die die Partie jetzt von außerhalb des Stadions verfolgen.
Dass von den Fans wenig zu hören ist, hat auch Jamal Musiala mitbekommen, der beim Warmmachen während der Partie in die Kurve ging, um nachzufragen, woran der ausbleibende Support liegt.
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