Gegentorflut beim HSV: Diese namhaften Verteidiger könnten noch kommen | OneFootball

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·15. September 2026

Gegentorflut beim HSV: Diese namhaften Verteidiger könnten noch kommen

Artikelbild:Gegentorflut beim HSV: Diese namhaften Verteidiger könnten noch kommen

Die ersten drei Spieltage der neuen Bundesliga-Saison haben die Hoffnungen der HSV-Fans auf eine sorgenfreie Saison in Windeseile verfliegen lassen. Das Auftaktprogramm hatte es zwar durchaus in sich, die Art und Weise der Auftritte ließ aber auch dieses Argument nicht gelten. Die Hamburger stehen auf Platz 18 - ohne Punkt, ohne Tor und mit zwölf Gegentreffern.

Nach der 0:5-Packung gegen Mainz 05 folgte anstelle einer Reaktion bei den in der Vorwoche noch in Bremen unterlegenen Leipzigern gleich die nächste Abreibung in gleicher Höhe. Nach dem schmerzhaften Abgang von Luka Vuskovic fehlt dem HSV ein zentraler Baustein in der Abwehr und damit auch die defensive Stabilität. Abhilfe sollte eigentlich Sebastiaan Bornauw schaffen, doch der Neuzugang wird voraussichtlich auch gegen seinen Ex-Klub aus Köln am Samstag (15.30 Uhr) noch wegen muskulärer Probleme fehlen.


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Ein Neuzugang als Retter? Und was ist mit Mario Vuskovic?

Trainer Merlin Polzin muss also wohl weiter puzzeln und seine Defensive um den leicht angeschlagenen Jordan Torunarigha, den weit von seiner Vorsaisonform entfernten Nicolas Capaldo, den wieder fitten Warmed Omari und den gegen Leipzig erneut unglücklichen Youngster Shafiq Nandja schleunigst besser einstellen. Als interner Hoffnungsträger gilt Mario Vuskovic (24), der nach seiner vierjährigen Doping-Sperre aber erst ab dem Nord-Derby bei Werder Bremen (22.11.) wieder spielberechtigt ist.

Eine weitere Option wäre noch ein Neuzugang. Da der Transfermarkt bereits geschlossen ist, bieten sich dafür nur wenige vertragslose Spieler an, die der HSV nach Bild-Informationen bisher noch unverbindlich im Blick behält. Dabei drängen sich allerdings nur zwei Optionen auf, die aufgrund ihrer Erfahrung und den Bedürfnissen des HSV (Soforthilfe) passen könnten: David Alaba und Jannik Vestergaard.

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Österreichs Kapitän bei der WM 2026: David Alaba | Catherine Ivill - AMA/GettyImages

Der prominenteste Name auf dem Markt ist dabei zweifellos Alaba. Der 34-Jährige bringt mit vier Champions-League-Titeln und jahrelanger Erfahrung bei Bayern München und Real Madrid eine Vita mit, die kaum ein anderer vereinsloser Spieler vorweisen kann. Auch die Bundesliga kennt der österreichische Nationalspieler bestens. Die Frage ist allerdings, wie belastbar Alaba noch ist: In der vergangenen Saison machten ihm immer wieder Wadenprobleme zu schaffen, weshalb er in der Liga nur auf elf Einsätze und 421 Minuten kam. Sportlich wäre er für den HSV eine enorme Verstärkung, körperlich aber auch ein klares Risiko.

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Kennt die Bundesliga bereits: Jannik Vestergaard | Jacob King - PA Images/GettyImages

Weniger glamourös, dafür ebenfalls mit reichlich Bundesliga-Erfahrung käme Jannik Vestergaard daher. Der 34 Jahre alte Innenverteidiger spielte bereits für Hoffenheim, Werder Bremen und Borussia Mönchengladbach, ehe er vor acht Jahren nach England wechselte. Dort sammelte der Däne weitere Erfahrung in Premier League und Championship. Mit seiner Größe (1,99 Meter), Zweikampfstärke und Routine könnte Vestergaard der Hamburger Defensive zusätzliche Stabilität geben. Fraglich wäre allerdings, wie schnell er nach längerer Zeit ohne Bundesliga-Fußball wieder auf das nötige Niveau kommt und ob seine fehlende Geschwindigkeit zum Spiel des HSV passt.

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