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·11. August 2026

Generalprobe gegen den Aufsteiger: Der 1. FC Köln trifft am Sonntag in zwei Spielen auf den SC Paderborn

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Redaktion

11 August, 2026

Eine Woche bevor der 1. FC Köln mit dem Pokalspiel in Würzburg offiziell in die Saison startet, steht für das Team von René Wagner noch ein letzter Test auf dem Programm. 1. FC Köln: Die Geißböcke testen gegen den SC Paderborn.

Das Warten hat bald ein Ende. Die Saisonvorbereitung läuft auf Hochtouren und die Tage bis zum Pokalspiel in Würzburg werden weniger. Bevor es endlich wieder losgeht, kommt es für den 1. FC Köln noch zu einem letzten Härtetest. Am kommenden Sonntag fährt der FC für einen Doppel-Test unter Ausschluss der Öffentlichkeit zum frischgebackenen Bundesliga-Aufsteiger SC Paderborn.

Wiedersehen nach Wechsel im Sommer letzten Jahres: Steffen Tigges testet mit Paderborn gegen seinen Ex-Verein

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Auf dem Plan stehen zweimal 90 Minuten, die womöglich sehr aufschlussreich sein können. Wer sind die Gewinner der Vorbereitung? Und wie schlagen sich die Neuzugänge? Alles Fragen, die in diesem letzten Test beantwortet werden könnten. Gespielt werden in Paderborn ab 12:30 Uhr die ersten und ab 14:30 die zweiten 90 Minuten. Auch wenn beide Partien unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden, gibt es trotzdem einen Liveticker.

In den bisherigen Testspielen sind die Kölner ordentlich aufgetreten, jedoch ohne zu glänzen. Auf einen 5:0-Sieg gegen den Bezirksligisten Rheinsüd Köln, folgte ein 8:0-Erfolg gegen Bergisch Gladbach und ein 2:2 zum Abschluss des Trainingslagers in Kitzbühel gegen Hertha BSC. Am vergangenen Freitag und Samstag gab es dann noch jeweils ein Testspiel gegen Real Sociedad, die die Kölner mit 2:0 beziehungsweise 2:1 für sich entscheiden konnten. Mit der Partie gegen den SC Paderborn kommt es für den FC im letzten Test erstmalig in dieser Saison zum Aufeinandertreffen mit einem anderen Team aus der Bundesliga. Die Spiele gegen den Aufsteiger können also bereits ein erster Fingerzeig sein, wie die Vorbereitung unter René Wagner verlaufen ist und wie weit der FC im Vergleich zur Ligakonkurrenz schon ist.

Junge Paderborner Mannschaft mit Ex-Kölner Kultstürmer

Nach sechs Jahren in der 2. Bundesliga ist der SC Paderborn zurück in der Bundesliga. In einer dramatischen Relegation gegen den VfL Wolfsburg konnte sich der SCP nach Verlängerung durchsetzen und damit nach 2014 und 2019 zum dritten Mal ins deutsche Fußballoberhaus aufsteigen. Der Klassenerhalt in Liga 1 ist den Ostwestfalen bisher jedoch noch nie gelungen. Um das zu ändern, setzen Cheftrainer Ralf Kettemann und sein Trainerteam um Ex-Kapitän Uwe Hünemaier auf eine eher unerfahrene Truppe, die im Schnitt gerade einmal 24,6 Jahre alt ist. Erstmalig gegen seinen alten Verein auflaufen wird Steffen Tigges, der von 2022 bis 2025 das FC-Trikot getragen hat und für die Kölner in 71 Spielen neun Tore erzielte, bevor er den Club im letzten Sommer in Richtung Paderborn verlassen hat.

Weitere Namen, die dem einen oder anderen FC-Fan bekannt vorkommen könnten, sind Raphael Obermair und Laurin Curda. Obermair war damals einer der Wunschspieler von Lukas Kwasniok, als er vom SC nach Köln wechselte. Paderborn wollte jedoch nicht verkaufen, weshalb kein Deal zustande kam. Curda, der mit seinem Tor in der Verlängerung die Paderborner erst in die Bundesliga geschossen hatte, wurde in diesem Sommer mit einigen Bundesligisten, unter anderem wohl auch dem FC, in Verbindung gebracht. Diese Gerüchte kühlte jedoch alle wieder ab, sodass der Rechtsaußen nach aktuellem Stand in der kommenden Saison für den SC Paderborn in der Bundesliga aufläuft. Das Testspiel gegen Köln ist auch für den SCP der letzte Härtetest, bevor sie eine Woche später mit dem Pokalspiel beim 1. FC Phoenix Lübeck in die Saison starten.


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