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·14. August 2026
Gladbach: Elvedi vor Abgang – 3 Nachfolger im Visier

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·14. August 2026

Der Transfer von Nico Elvedi von Borussia Mönchengladbach zu Leeds United konkretisiert sich immer mehr. Wie Sky berichtet, soll sich Elvedi bereits mit dem Klub aus England einig sein. Als Ablöse steht eine zweistellige Millionensumme im Raum, die Sportchef Rouven Schröder teilweise wieder in einen Nachfolger des Schweizers investieren wird. Mit Kevin Diks, Jan Leszczyński und Fabio Chiarodia gibt es lediglich drei Spieler im Kader, die für die Rolle in der Innenverteidigung eingeplant sind. Zudem ist Chiarodia derzeit verletzt, weshalb es fahrlässig wäre, nicht nachzulegen.
Konkret werden derzeit drei Spieler mit der Elvedi-Nachfolge in Verbindung gebracht. Dabei handelt es sich um Nahuel Herrera (Peñarol), Roggerio Nyakossi (OH Leuven) und Karim Sow (Lausanne-Sport). Im nachfolgenden Artikel werden wir einen Blick auf die drei Optionen werfen.
Borussia Mönchengladbach hat in der Vergangenheit mit Spielern wie Juan Arango, Raffael oder auch Dante gute Erfahrungen mit Spielern aus Südamerika gesammelt. Herrera ist 21 Jahre alt und ein enorm dynamischer Innenverteidiger mit einer enormen Qualität im Zweikampf. Trotz seines jungen Alters konnte der Verteidiger schon 58 Profieinsätze sammeln und dabei zwei Tore erzielen. Herrera ist ein sehr temperamentvoller Spieler. In seinen bisherigen Einsätzen sammelte er bereits neun Gelbe und eine Rote Karte.
Derzeit wartet Herrera noch auf sein Debüt für die Nationalmannschaft Uruguays. Doch das dürfte nur noch eine Frage der Zeit sein. Mit einem Marktwert von 3,5 Millionen Euro ist er bereits der drittwertvollste Spieler der ersten Liga in Uruguay. Sein Vertrag endet am 31.12.2027 und sein Klub Peñarol möchte sein Eigengewächs nicht ablösefrei verlieren. Das Interesse von Borussia Mönchengladbach wurde bereits öffentlich durch ein Vorstandsmitglied des Klubs bestätigt. Die Fohlen sollen ein Leihangebot bis Ende des Jahres mit Kaufoption unterbreitet haben, doch Peñarol will den Spieler nur verkaufen. Nun plant Gladbach ein Angebot über sieben Millionen Euro für den Winter.
Somit wäre Herrera nicht der Elvedi-Nachfolger für diesen Sommer, sondern eine Verstärkung für die Rückrunde. Nach der erneuten Verletzung von Chiarodia ist es durchaus möglich, dass der Italiener den Durchbruch bei den Fohlen nicht mehr schafft und man den Innenverteidiger im Winter abgibt und Herrera als Ersatz holt.

Gladbach bereitet 7 Millionen Euro Angebot vor –
IMAGO / Sports Press Photo
Karim Sow ist derzeit der am heißesten gehandelte Kandidat. Der 23-jährige Schweizer wurde bei den Young Boys Bern ausgebildet und zunächst an Stade Nyonnais ausgeliehen, bevor er sich beim Schweizer Klub Lausanne-Sport im europäischen Profifußball durchgesetzt hat. Für Lausanne-Sport kommt der Verteidiger bereits auf wettbewerbsübergreifend 102 Einsätze, vier Tore und vier Vorlagen. Zudem konnte er sich bereits auf europäischem Niveau in der Conference League messen.
Für die Schweizer U-Nationalmannschaften sammelte Sow ebenfalls zehn Spiele. Durch seine Körpergröße von 1,99 Metern ist der Innenverteidiger enorm kopfballstark, verfügt zudem jedoch auch über ein starkes Aufbauspiel. Gerade was Ballwiedereroberungen angeht, ist Sow ein absoluter Top-Innenverteidiger in der Schweizer Liga. Sein Vertrag läuft nur noch bis 2027 und für Lausanne wäre es die letzte Möglichkeit, noch einmal eine ordentliche Ablöse für ihren Spieler zu kassieren. Dem Vernehmen nach verlangen die Schweizer eine marktgerechte Ablöse im Bereich von vier bis fünf Millionen Euro. Eine Ablöse, die Borussia durch einen Elvedi-Verkauf durchaus stemmen könnte.

Gladbach mit Interesse an Sow –
IMAGO / Sports Press Photo
Die letzte Option, die mit den Fohlen in Verbindung gebracht wird, ist erneut ein Schweizer. Roggerio Nyakossi wurde in der Jugend von Servette ausgebildet, bevor er 2022 für eine Ablöse von zwei Millionen Euro nach Marseille wechselte. Im Januar 2025 wechselte der 22-Jährige dann für 800.000 Euro zu seinem jetzigen Klub OH Leuven nach Belgien. In Marseille konnte sich der Schweizer nicht durchsetzen und kam auf keinen Profieinsatz für OM. Doch in Belgien läuft es deutlich besser.
Für Leuven kommt Nyakossi seit seinem Wechsel auf 34 Einsätze und fünf Tore und zudem war er Kapitän der Schweizer U21-Nationalmannschaft, für die er zehn Spiele absolvierte. Die Stärken des Schweizers liegen im Zweikampf und in seiner Torgefahr nach Standards. All seine fünf Tore hat er nach Standards erzielt. Auch Nyakossi ist mit einer Körpergröße von 1,94 Metern deutlich größer als Elvedi. Der 22-Jährige hat derzeit einen Marktwert von fünf Millionen Euro und sein Vertrag endet ebenfalls 2027.
Auch hier dürfte eine ähnliche Ablöse wie bei Sow fällig werden.

Nyakossi als Rohdiamant nach Gladbach? –
IMAGO / Photo News
Rouven Schröder scheint auf eine jüngere Lösung mit Entwicklungspotenzial zu setzen.
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🖊 Autor: Jan David Busch
📷 IMAGO / Photo News
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