Glatzel und Poulsen: So plant der HSV mit seinen Sturmroutiniers | OneFootball

Glatzel und Poulsen: So plant der HSV mit seinen Sturmroutiniers | OneFootball

In partnership with

Yahoo sports
Icon: Nur die Raute

Nur die Raute

·30. Mai 2026

Glatzel und Poulsen: So plant der HSV mit seinen Sturmroutiniers

Artikelbild:Glatzel und Poulsen: So plant der HSV mit seinen Sturmroutiniers

Der HSV arbeitet weiter intensiv am Kader für die kommende Bundesliga-Saison. Im Zentrum der Planung steht dabei der Angriff.

Denn der Abgang von Ransford Königsdörffer hinterlässt eine spürbare Lücke. HSV-Trainer Merlin Polzin hätte den Angreifer liebend gerne gehalten und kämpfte lange um dessen Verbleib. „Ich habe versucht, ihm öffentlich wie auch persönlich bestmöglich zu vermitteln, was wir mit ihm vorhaben“, sagte Polzin im Abendblatt-Podcast „HSV, wir müssen reden“. Als Königsdörffer ihm schließlich seine Entscheidung mitteilte, sei das „natürlich eine Enttäuschung“ gewesen.


OneFootball Videos


Entsprechend muss der Aufsteiger seinen Blick nach vorn richten und sich der Frage widmen, wie die eigene Offensive künftig aussehen soll. Klar scheint: Gesucht wird ein Stürmertyp, der Königsdörffers Profil zumindest teilweise ersetzt. Polzin formulierte es so: „Wir haben eine klare Idee, wie wir in der neuen Saison Fußball spielen wollen.“ Im Fokus stehe demnach ein dynamischer Angreifer mit Tempo, Tiefgang und einer hohen Bereitschaft im Spiel gegen den Ball.

Artikelbild:Glatzel und Poulsen: So plant der HSV mit seinen Sturmroutiniers

Foto: Getty Images

HSV will Poulsens Krankenakte „berücksichtigen“

Für Robert Glatzel sind das keine allzu guten Nachrichten. Der Torjäger verfügt über eine enorme Präsenz im Strafraum und kann als Zielspieler wichtige Räume für Nebenleute schaffen. Gleichzeitig passt das Profil des nicht übermäßig athletischen 32-Jährigen nicht ideal zu Polzins bevorzugter Spielweise. Ein Sommer-Abgang ist daher alles andere als ausgeschlossen.

Auch mit Blick auf Yussuf Poulsen gestalten sich die Planungen kompliziert. Nach einer verletzungsgeprägten ersten Saison steht hinter seine körperlichen Verfassung ein enormes Fragezeichen. Polzin sprach offen darüber: „Wir müssen in der Kaderplanung berücksichtigen, dass er das eine oder andere Thema hatte. Wir sind nicht blind und sagen: Das wird schon gutgehen.“

Trotzdem setzt der Trainer weiter auf den Dänen. Die Tür bleibe offen, sofern Poulsen dauerhaft fit bleibt. „Wenn ich sehe, wie er in Leverkusen nach seiner Einwechslung gebrannt hat, dann wünsche ich mir, dass wir noch viel mehr von ihm sehen“, so Polzin.

Impressum des Publishers ansehen