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·17. September 2026

„Großer Ärger“ um Ebnoutalib: Marokko stichelt gegen den DFB

Artikelbild:„Großer Ärger“ um Ebnoutalib: Marokko stichelt gegen den DFB

Younes Ebnoutalibs Entscheidung für die deutsche Nationalmannschaft sorgt in Marokko für Unmut. Nationaltrainer Mohamed Ouahbi reagiert mit einer Spitze gegen den DFB.

Die Entscheidung von Younes Ebnoutalib für die deutsche Nationalmannschaft sorgt offenbar auch in Marokko für Gesprächsstoff. Der Angreifer von Eintracht Frankfurt wäre für beide Länder spielberechtigt gewesen, nahm nun jedoch die Einladung von Bundestrainer Jürgen Klopp an. Gleichzeitig scheint sich Schalkes Soufiane El-Faouzi endgültig in die andere Richtung orientiert zu haben.


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Ebnoutalib wählt DFB: Marokko reagiert mit Spitze

Nach Informationen der „Bild“ soll Ebnoutalibs DFB-Nominierung in Marokko sogar für „großen Ärger“ gesorgt haben. Der Verband hätte den 23-Jährigen demnach gerne für die eigene Auswahl gewonnen und soll entsprechend wenig erfreut über dessen Entscheidung für Deutschland sein.

El-Faouzi wurde derweil erneut von Marokko für die kommenden Partien gegen Gabun, Lesotho und Ghana nominiert. Der 24-Jährige hatte bereits im Mai beim 5:0 im Testspiel gegen Burundi für die Nordafrikaner gespielt. Bislang war er dadurch allerdings noch nicht endgültig an den marokkanischen Verband gebunden.

Auch Ebnoutalib stand bei Marokko auf dem Zettel. Nationaltrainer Mohamed Ouahbi bestätigte, bereits Kontakt zum Frankfurter aufgenommen zu haben. Man habe ihn „schon seit der letzten Saison“ beobachtet, erklärte Ouahbi. „Ich habe mit ihm telefoniert und ihm das Projekt Marokko erläutert - ohne ihm irgendetwas zu versprechen.“

Nachdem sich der Offensivspieler für Deutschland entschieden hatte, reagierte Ouahbi mit einer kleinen Spitze in Richtung DFB. „Die Sache ist erledigt. Wir stehen auf Platz 6 der Weltrangliste und machen weiter“, sagte der Nationalcoach. Deutschland belegt derzeit Rang zwölf.

Marokko nominiert vier Bundesliga-Stars um Saibari

Klopp wiederum zeigte sich von Ebnoutalibs Qualitäten überzeugt. Besonders das Verhalten des Stürmers an der gegnerischen Abwehrlinie beeindruckt den neuen Bundestrainer. „Seine Schlauheit, was das Spiel auf der letzten Linie angeht, ohne im Abseits zu sein, ist außergewöhnlich und super. Er ist ein großes Talent.“

Neben El-Faouzi wurden vier weitere Bundesliga-Profis in Marokkos 29-köpfiges Aufgebot berufen: Ismael Saibari, Zakaria El Ouahdi, Neil El Aynaoui und Bilal El Khannouss. Angeführt wird das Team von Kapitän Achraf Hakimi.

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