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·27. Januar 2026

Guirassy in der Krise: Matthäus erkennt klares BVB-Problem

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Nach seiner starken Debütsaison steckt Serhou Guirassy bei Borussia Dortmund in einer anhaltenden Torflaute. Lothar Matthäus sieht darin ein Symptom für fehlende Stabilität – und stärkt Trainer Niko Kovac den Rücken.

Serhou Guirassy steht bei Borussia Dortmund weiterhin im Fokus – allerdings nicht wegen seiner Tore. Nach einer starken Premieren-Saison mit 34 Treffern in Bundesliga und Champions League wartet der Stürmer in der Liga nun seit Wochen auf Erfolgserlebnisse. In 13 der letzten 15 Bundesligapartien blieb der Angreifer ohne eigenen Treffer. Für Lothar Matthäus ist diese Flaute kein Zufall, sondern symptomatisch für ein größeres Dortmunder Problem.


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Der Rekordnationalspieler sieht beim BVB vor allem ein Stabilitätsdefizit. Zwar sei die Qualität im Kader vorhanden, doch sie komme derzeit zu selten konstant auf den Platz. „Die Qualität im BVB-Kader ist vorhanden, aber es fehlt an Stabilität“, schreibt Matthäus in seiner Sky-Kolumne und nimmt dabei insbesondere die Offensive in die Pflicht.

Spieler wie Guirassy, Karim Adeyemi oder Julian Brandt könnten ihr Potenzial aktuell nicht abrufen. Guirassy steht dabei sinnbildlich für die Schwankungen der Borussia. Trotz seiner Ladehemmung setzt Trainer Niko Kovac weiterhin auf den 29-Jährigen – ein Ansatz, den Matthäus ausdrücklich unterstützt.

Lothar Matthäus verteidigt BVB-Trainer Niko Kovac

„Kovac stützt seine Spieler“, stellt der frühere Weltfußballer klar und ergänzt: „Es liegt nicht am Trainer, wenn Guirassy nicht mehr lächelt.“ In Dortmund werde auf Rückendeckung gesetzt, nicht auf öffentliche Kritik: „In Dortmund werden die Profis gestreichelt und nicht nach außen hin angezählt, man steht zu ihnen.“

Ganz wirkungslos blieb Guirassy zuletzt dennoch nicht. Beim 3:0-Auswärtssieg bei Union Berlin erzielte er zwar erneut kein Tor, holte aber den Elfmeter zur frühen Führung heraus. Ein kleines Zeichen, das jedoch nicht über die anhaltende Flaute hinwegtäuscht.

Der Blick richtet sich nun auf die Champions League. Im Heimspiel gegen Inter Mailand am Mittwoch (21 Uhr) erhofft sich Matthäus ein Signal – sportlich wie mental. Ein Erfolg gegen einen europäischen Topklub könne helfen, Selbstvertrauen zurückzugewinnen und die zuletzt schwankenden Leistungen zu stabilisieren. Für den TV-Experten steht dabei fest, dass Kovac mehr Anerkennung verdient: „Kovac macht einen hervorragenden Job, der zu wenig gewürdigt wird.“

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