Borussia Dortmund
·19. Februar 2026
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·19. Februar 2026
PersonalHenk Groener musste auch in Thüringen auf seine Langzeitverletzten Lois Abbing, Lena Hausherr und Alicia Langer verzichten. Auch Lara Müller war nach ihrem Fingerbruch von vor zwei Wochen noch nicht wieder einsatzfähig. Mit dabei war dagegen Kelly Vollebregt, die in der Partie gegen Metz einen Schlag auf den Arm erhalten hatte.
SpielverlaufNach dem 36:31 im Hinspiel und aufgrund der aktuellen Tabellensituation ging der BVB leicht favorisiert in die Partie in der Salza-Halle in Bad Langensalza, die mit 1.382 Zuschauern so gut wie ausverkauft war. Wie erwartet war es stimmungsvoll und emotional, jede strittige Situation wurde von den THC-Fans lautstark quittiert. Auf dem Parkett ließ sich der BVB davon nicht aus der Ruhe bringen: Nach einem schnellen 0:2-Rückstand lag Schwarzgelb nach einer Viertelstunde mit 5:4 in Führung. Sicherlich auch ein Verdienst von Torfrau Sarah Wachter mit drei Paraden. In der Abwehr leistete Emma Olsson gute Arbeit gegen Thüringens Nationalspielerin Johanna Reichert.
Thüringens Trainer Herbert Müller setzte frühzeitig auf das Sieben-gegen-sechs-Spiel – was Sarah Wachter nach 18 Minuten mit einem Treffer zum 8:7 ins leere THC-Tor ausnutzte. Die Partie wurde zusehends nervöser mit zahlreichen Fehlern auf beiden Seiten – dafür machten beide Abwehrreihen inklusive der Torfrauen Wachter und Kuske ihre Sache gut. Der BVB machte Druck in Angriff, lief sich aber immer öfter fest und hatte zusehends mehr Probleme mit dem permanenten Überzahlspiel des THC, der von Außen erfolgreich war. Die Folge: zwei Minuten vor der Halbzeitpause glich Jana Scheib zum 12:12 aus. Mit dem Tor zur 13:12-Führung durch Anna Szabo ging es in die Kabinen.
Hatte sich zum Ende des ersten Abschnitts eine etwas laxere Gangart der Borussinnen eingeschlichen, ging es nach der Pause konzentrierter los: Dana Bleckmann, Lisa Antl und zweimal die überragende Alina Grijseels stellten nach fünf Minuten im zweiten Durchgangs auf 16:14. Kelly Vollebregt erhöhte Sekunden später auf 17:14 – ganz wichtig in dieser vorentscheidenden Phase. Sarah Wachter wurde zum entscheidenden Faktor in der Abwehr, parierte einen Siebenmeter von Johanna Reichert (37.) und traf zum 23:20 (41.) ins leere THC-Tor. Als Deborah Lassource ihren zweiten Siebenmeter zum 24:20 (45.) erfolgreich abschloss, führte der BVB erstmals mit vier Toren. Guro Husebø erhöhte sogar auf 27:20 (47.) – innerhalb von zehn Minuten hatte der BVB die Partie für sich entschieden. Am Ende stand ein ungefährdeter und hochverdienter 33:22-Erfolg, den Kelly Vollebregt mit ihrem fünften Treffer eine Minute vor dem Abpfiff vollendete. Mit sechs Treffern war Alina Grijseels erfolgreichste Werferin.
Stimme Henk Groener: „In der ersten Hälfte lief das Spiel so wie erwartet – es war eng. Zudem hatten wir große Schwierigkeiten beim Sieben-gegen-sechs des THC. Danach sind wir aber hervorragend in die zweite Hälfte gestartet, hatten auch etwas Glück mit den zwei Zeitstrafen von Thüringen. Das Tempospiel nach der Pause war wie aus einem Guss. Dafür muss ich meine Mannschaft loben. Neun Gegentore sind auch für uns eher eine Seltenheit.“
AusblickAm Sonntag, 22. Februar, entscheidet sich, ob die BVB-Frauen in der EHF Champions League in die Play-offs einziehen. Die Dortmunderinnen treten im letzten Gruppenspiel um 16 Uhr bei Tabellenführer Györi Audi in Ungarn an. Entscheidend ist der Ausgangs des Spiels Storhamar HE gegen Gloria Bistrita. In der Bundesliga geht es erst am Freitag, 27. Februar, mit dem Heimspiel (19:30 Uhr) gegen die SU Neckarsulm weiter.









































