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·24. Juli 2026
Hat Jusuf Gazibegovic seinen neuen Verein gefunden?

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Simon Bartsch
24 Juli, 2026
Noch im Mai hatte Jusuf Gazibegovic eine Kampfansage gemacht. Der Rechtsverteidiger wollte es noch einmal am Geißbockheim wissen. Das Kapitel FC sei für ihn nicht zu Ende, sagte der Spieler nach dem letzten Spieltag mit Sturm Graz. An seinen Ex-Club war der Außenverteidiger im Winter verliehen worden. Nun hoffte er auf die Rückkehr.

Jusuf Gazibegovic beim Training des 1. FC Köln
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Doch in Köln hatte man bekanntlich andere Pläne. Mit Sebastian Sebulonsen und Alessio Castro-Montes haben die Geißböcke die rechte Defensivseite gut besetzt. David Fürst steht zudem in den Startlöchern. Und so teilte der Club dem Leihrückkehrer mit, dass er keine Zukunft mehr beim FC haben werde. Gazibegovic wurde für Gespräche freigestellt, darf sich einen neuen Verein suchen und ist damit nicht mehr Teil der Kölner Trainingsgruppe, die sich am Vormittag auf nach Kitzbühel ins Sommertrainingslager gemacht hat. Und tatsächlich bahnt sich eine Lösung für den Nationalspieler von Bosnien und Herzegowina an. Wie kanalsportowy.pl berichtet, könnte Widzew Łódź den Spieler verpflichten. So habe der ehemalige Bundesliga-Keeper und aktuelle Torhüter des polnischen Erstligisten Rafał Gikiewicz während einer Sendung von Sportowy den möglichen Wechsel des Rechtsverteidigers bekannt gegeben.
So habe Trainer Aleksandar Vuković bereits mit dem Spieler des 1. FC Köln telefoniert. Lodz sucht aktuell nach einem Ersatz für Carlos Isaac, der sich in einem Testspiel schwer verletzte. Isaac wird mit einer Knieverletzung monatelang fehlen. Und Gazibegovic könnte genau der richtige Ersatz sein. Weiter heißt es in dem Bericht, dass Gazibegovic künftig für Lodz auflaufen wird, wenn sich Spieler und der FC schnell einigen könnten. Steine werden die Kölner Verantwortlichen dem Spieler nicht in den Weg legen. Gazibegovic war der erste Transfer nach dem Registrierungsverbot. Der 26-Jährige kam damals aus Graz mit der Empfehlung von zahlreichen Einsätzen, unter anderem in der Champions League. Doch in Köln wurde der Spieler nie glücklich, konnte sich unter keinem seiner Trainer nachhaltig durchsetzen. Aktuell wird der Marktwert auf zwei Millionen Euro geschätzt. Das entspricht der Ablöse, die der FC damals an Graz bezahlt hat.
Allerdings ist nicht davon auszugehen, dass die Kölner einen ähnlich hohen Betrag kassieren – und das, obwohl „Gazi“ noch Vertrag bis 2028 beim FC hat. Beim FC wird es eher darum gehen, den Spieler von der Gehaltsliste zu bekommen.


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