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·10. August 2026
„Hat mir Genick gebrochen“: Karius klagt Union Berlin für falsches Spiel an

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Bild: Pool/Andreas Gora – Pool/Getty Images
Loris Karius wechselte 2020 zu Union Berlin. Der Torwart wurde unter falschen Versprechungen in die Hauptstadt gelockt. Danach folgte eine schwere Zeit für ihn.
Die Karriere von Loris Karius ist geprägt von vielen Höhen und Tiefen. Derzeit ist er ein wichtiger Teil der neuen Erfolgsgeschichte von Schalke 04. Doch Karius hat auch schon zahlreiche Rückschläge erlebt.
Nach einer Gehirnerschütterung im Champions-League-Finale 2018 patzte Karius massiv und kostete den Reds den Titel. Danach fiel Karius in ein Loch, unter anderem in der Türkei (Besiktas) konnte er nicht an seine früheren Leistungen anknüpfen.
Ein Neustart sollte in der Bundesliga bei Union Berlin gelingen. So wurde es zumindest versprochen, doch es kam anders. Union Berlin lieh Karius für die Saison 2020/21 von Liverpool aus. „Bei Union Berlin wurde mir gesagt, dass ich klar die Nummer 1 im Tor bin. Deshalb bin ich zwei Tage vor Transferschluss zu Union gewechselt. Dann aber spielte ich einfach nicht“, sagte Karius nun im Tomorrow Podcast.
Die Begründung der Union-Funktionäre laut Karius: „Da waren schon drei, vier Spiele gespielt. Mir wurde dann gesagt: ‚Die Mannschaft performt gerade zu gut. Warte noch einmal.‘“ Letztendlich kam Karius nur auf vier Bundesliga-Einsätze für Union, ein weiteres Jahr sah er als verloren an. „Das hat mir damals natürlich komplett das Genick gebrochen“, betonte Karius.
Tatsächlich war Karius danach drei Jahre lang praktisch aus dem Profifußball heraus und zeitweise auch vereinslos.







































