Heuer Fernandes schwärmt nach Befreiungsschlag von diesem HSV-Routinier | OneFootball

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·20. September 2026

Heuer Fernandes schwärmt nach Befreiungsschlag von diesem HSV-Routinier

Artikelbild:Heuer Fernandes schwärmt nach Befreiungsschlag von diesem HSV-Routinier

Zwei krachende 0:5-Niederlagen hatten die Stimmung beim Hamburger SV zuletzt massiv getrübt. Umso wichtiger war der hart erkämpfte 2:1-Heimsieg gegen den 1. FC Köln am Wochenende. Während vor der Pause vor allem Torwart Daniel Heuer Fernandes und Energiebündel Nicolas Capaldo den HSV im Spiel hielten, änderte sich die Statik der Partie mit der Einwechslung von Routinier Yussuf Poulsen kommplett.

Der Däne kam zur zweiten Halbzeit aufs Feld und schlüpfte sofort in die Rolle des heimlichen Spieler-Trainers. Er orchestrierte das Angriffspressing, lenkte seine Nebenleute lautstark und erzielte in der 49. Minute selbst den Treffer zum zwischenzeitlichen 2:0. Ein Auftritt, der vor allem bei Daniel Heuer Fernandes für große Bewunderung sorgte. Gegenüber dem Kicker betonte der Torhüter die immense Wichtigkeit des Mittelstürmers: "Es war offensichtlich, dass Yussi enorme Energie und Präsenz eingebracht hat, außerdem hat er uns eine Struktur gegeben.“


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Poulsen lobt das Trainerteam – und spielt in fremden Schonern

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Schwärmte nach dem Heimsieg in den höchsten Tönen von der Präsenz seines Teamkollegen: Torwart Daniel Heuer Fernandes | Selim Sudheimer/GettyImages

Dass Poulsen beim Torerfolg ausgerechnet die Schienbeinschoner seines Teamkollegen Martin Adeline trug, weil er seine eigenen in der Kabine nicht finden konnte, passte als kuriose Randnotiz perfekt zu diesem wilden Befreiungsschlag. Der gelobte Routinier selbst reichte die Blumen nach dem Spiel jedoch sofort weiter. "Es lag nicht nur an meiner Einwechslung, es geht nie nur um eine Person. Es lag auch daran, was das Trainerteam uns mitgegeben hat“, lobte Poulsen die taktischen Anpassungen von Coach Merlin Polzin.

Der Däne zieht Parallelen zur Vorsaison

Der erfahrene Ex-Leipziger, der in seiner ersten Hamburger Saison noch häufig von Verletzungen ausgebremst wurde, blickt nach dem ersten Dreier nun bewusst nach vorne – und zieht eine spannende Parallele zur Vorsaison. "Vor einem Jahr hatten wir ebenfalls am 4. Spieltag die gleichen Themen“, erinnerte Poulsen an den damaligen 2:1-Sieg gegen Heidenheim, der eine echte Trendwende einleitete. Sein Appell an das Umfeld ist daher klar: "Wir sind vor einem Jahr ruhig geblieben, wir sind jetzt ruhig geblieben. Weil wir wissen, je länger wir zusammen sind, desto besser werden wir.“ Wenn Poulsen weiterhin diese Struktur und Energie auf den Platz bringt, dürfte es den Fans deutlich leichter fallen, diese Ruhe zu bewahren.

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