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·28. Mai 2026

HSV-Zeit vorbei: Junioren-Weltmeister wechselt in die 3. Liga!

Artikelbild:HSV-Zeit vorbei: Junioren-Weltmeister wechselt in die 3. Liga!

Bilal Yalcinkaya verlässt den HSV und setzt seine Laufbahn künftig in der 3. Liga fort. Der 20 Jahre alte Offensivspieler schließt sich zur Saison 2026/27 dem SC Verl an.

Das machten die Rothosen am Donnerstagmittag offiziell. Yalcinkaya, der 2017 in den Nachwuchs des HSV kam, durchlief seitdem sämtliche Junioren-Teams des Vereins. Über Jahre galt er dort als eines der vielversprechendsten Talente. Ganz besonders ins Blickfeld rückte er Ende 2023, als er mit der deutschen U17-Nationalmannschaft den Weltmeistertitel gewann.


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Auch im Umfeld der HSV-Profis sammelte Yalcinkaya bereits erste Erfahrungen. Der Durchbruch blieb bislang jedoch aus. Zwar gehörte er zwischenzeitlich zum erweiterten Kreis der ersten Mannschaft, kam jedoch überwiegend für die U21 in der Regionalliga Nord zum Einsatz. In der Saison 2024/25 stand er dort 25-mal auf dem Platz und war an immerhin elf Treffern beteiligt.

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Foto: IMAGO

HSV-Sportdirektor Costa bestätigt: Yalcinkaya war „nah dran“

In der zurückliegenden Spielzeit wurde seine Entwicklung durch einen Fußbruch ausgebremst. Über mehrere Monate fiel Yalcinkaya aus und kehrte erst Ende Februar auf den Rasen zurück. HSV-Sportdirektor Claus Costa sprach rückblickend von einem jungen Spieler, der „bereits nah dran“ gewesen sei, „den nächsten Schritt in Richtung Profifußball zu gehen“, durch die Verletzung jedoch zurückgeworfen worden sei. Dass es im Volkspark nicht weitergehen würde, war daher bereits seit einigen Wochen klar.

Der Transfer zum SC Verl, immerhin Tabellensechster der abgelaufenen Saison, soll dem Youngster nun neue Perspektiven eröffnen. Costa erklärte dazu, der Wechsel biete Yalcinkaya die Möglichkeit, sich „im Profibereich nachhaltig zu etablieren und wertvolle Spielpraxis auf hohem Niveau zu sammeln“.

Yalcinkaya selbst verabschiedet sich mit emotionalen Worten aus der Hansestadt. Der HSV sei für ihn „ein ganz besonderer Verein“ und werde „immer einen wichtigen Platz“ in seinem Herzen haben. In Verl wolle er nun „die nächsten Schritte gehen“, sich weiterentwickeln und „das Maximum erreichen“.

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