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·4. Oktober 2026
"Ich bereue es...": Worauf Messi bei seinen Kindern viel wert legt

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Superstar Lionel Messi blickt selbstkritisch auf seine Jugend zurück. Der Weltmeister von 2022 bereut, nicht mehr in der Schule gelernt zu haben. Eine Erfahrung, aus der er heute eine klare Botschaft für seine drei Söhne ableitet.
Im Podcast "Miro de Atrás" blickte Lionel Messi ausführlich auf verschiedene Stationen seines Lebens zurück und sprach dabei auch über seine Schulzeit. Besonders bereut der argentinische Superstar, seine Möglichkeiten zur Bildung nicht ausreichend genutzt zu haben.
"Ich bereue sehr viele Dinge, das sage ich auch meinen Kindern. Eine gute Ausbildung zu haben, zu lernen und vorbereitet zu sein", erklärte Messi. Vor allem eine Sache beschäftigt ihn bis heute: dass er als Jugendlicher kein Englisch gelernt hat.
"Ich hatte die Zeit dafür und habe es nicht gemacht. Das bereue ich sehr", sagte der 39-Jährige. Im Laufe seiner außergewöhnlichen Karriere habe er immer wieder Situationen erlebt, in denen ihm die fehlenden Sprachkenntnisse im Weg standen.
"Ich war mit unglaublichen Persönlichkeiten zusammen und hätte mich gerne mit ihnen unterhalten. Dann fühlst du dich ein bisschen unwissend und denkst: 'Was für ein Idiot, wie habe ich diese Zeit nur verloren?'", schilderte Messi.
Seine eigenen Erfahrungen möchte Messi an seine drei Söhne Thiago, Mateo und Ciro weitergeben. Die Kinder wachsen unter völlig anderen Voraussetzungen auf als ihr Vater einst in Rosario.
Messi weiß um die zahlreichen Möglichkeiten, die seinen Söhnen heute offenstehen. Deshalb fordert er sie dazu auf, diese auch zu nutzen und ihre Ausbildung ernst zu nehmen. "Ich sage ihnen immer, dass sie sich ihrer Möglichkeiten bewusst sein und lernen sollen."
Dabei stellt Messi die Bedeutung des Fußballs keineswegs infrage. Der Sport habe ihm selbst zahlreiche Werte vermittelt und sein gesamtes Leben geprägt. Trotzdem dürfe eine mögliche Karriere auf dem Fußballplatz nicht zulasten der Bildung gehen.
Auch seine persönliche Entwicklung thematisierte der Argentinier im Podcast. Während er sich in seinen Jahren beim FC Barcelona öffentlich häufig zurückhaltend zeigte, fällt es ihm inzwischen leichter, über sich selbst zu sprechen.
"Jetzt spreche ich mehr über mich und bin entspannter als damals in Barcelona. Aber manchmal habe ich Angst, zu viel zu erzählen", sagte Messi mit einem Lachen.
Nach einer Karriere voller Titel und Rekorde richtet sich sein Blick damit zunehmend auch auf persönliche Erfahrungen. Was er selbst in seiner Jugend versäumt hat, möchte Messi seinen Kindern ersparen. Seine wichtigste Botschaft: Talent und sportlicher Erfolg können Türen öffnen – eine gute Ausbildung bleibt trotzdem unverzichtbar.







































