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·19. September 2026
Idealer Gegner für das erste Zusammenspiel? Warum beim HSV die Zeit für Said El Mala und (!) Mikey Moore gekommen sein muss

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Simon Hense
19 September, 2026
Zwölf Gegentore in drei Spielen hat der HSV bereits kassiert. Für das Kölner Duo Said El Mala und Mikey Moore könnten die Hanseaten damit der ideale Gegner sein, um gemeinsam ihre Stärken auszuspielen. Aber es droht auch ein Risiko für den 1. FC Köln.
Mikey Moore und Said El Mala vom 1. FC Köln
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Am Samstag könnte es endlich soweit sein: Seit der Verpflichtung von Mikey Moore warten Fans und Verantwortliche des 1. FC Köln darauf, dass der Engländer gemeinsam mit Said El Mala in der Kölner Offensive wirbelt. Zuerst verpasste jedoch letzterer das Spiel gegen den VfB Stuttgart krankheitsbedingt und war eine gut eine Woche später gegen Werder Bremen noch nicht wieder fit genug für die Startelf. So wurde der der 20-Jährige erst in der Schlussphase für eben Moore eingewechselt. Nun ist El Mala aber wieder eine Startelfoption, wie Trainer René Wagner bestätigte: „Said ist wieder 100 Prozent fit und hat die Woche voll trainiert.“ Somit steht dem ersten gemeinsamen Auflaufen anscheinend nichts mehr im Wege. Dabei dürfte gerade der HSV ein Gegner sein, gegen den das Duo direkt für Furore sorgen kann.
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Denn die Hamburger erwischten einen katastrophalen Start in die Saison. Nach drei Partien sind die Rothosen noch ohne Punkt und Tor bei gleichzeitig zwölf kassierten Treffern. Während am vergangenen Spieltag bei der 0:5-Niederlage in Leipzig offensiv zumindest einige Ansätze erkennbar waren, spielte die Defensive wie bereits eine Woche zuvor gegen Mainz 05 indiskutabel. Und könnte damit der ideale erste Gegner für die Kombination El Mala und Moore sein. Denn mit ihrer Dynamik und Dribblingstärke sollten sie in der Lage sein, die HSV-Verteidigung immer wieder ins Wanken zu bringen.
Dabei könnte das gemeinsame Debüt der beiden Youngster im Spiel gegen die Hamburger aus diesem Grund genau zum richtigen Zeitpunkt kommen. Denn sollte sich die Defensive der Hanseaten wie in den Vorwochen präsentieren, wären sie ein sehr guter Gegner, damit Moore und El Mala sich aneinander gewöhnen und so die Stärken ihres Zusammenspiels besser austesten können. Dabei könnte auch der spielerische Ansatz des HSV dem Offensivduo in die Karten spielen. Denn gegen RB versuchten die Rothosen in der Anfangsphase hoch zu pressen und phasenweise, wenn auch mit wenig Erfolg, das Spiel von hinten heraus aufzubauen. Dadurch könnten sich für El Mala und Moore Räume ergeben, die sie mit ihrem Tempo nutzen können. Davon könnte auch der zuletzt starke Linton Maina als weiterer Offensiver profitieren.
Trotzdem bleiben für die Kölner auch einige Tücken. So hätte eine offensive Dreierreihe bestehend aus El Mala, Moore und Maina gegen den Ball deutliche Schwächen. Das könnte dem HSV mit Spielern wie dem am Deadline Day zurückgeholten Fabio Vieira in die Karten spielen und dafür sorgen, dass der Knoten in der Offensive der Hanseaten platzt. Außerdem ist die Defensive der Hamburger mit Blick auf die erwarteten Gegentore eigentlich sogar auf einem Level mit der der Geißböcke. So waren bei den Rothosen sieben, bei den Kölnern 6,8 Gegentreffer erwartbar.
Dabei hatten die Hamburger immer wieder mit individuellen Fehlern zu kämpfen und luden die Gegner zu Großchancen ein. Sollten sie es schaffen, diese abzustellen, könnten die Hanseaten zumindest rein statistisch besser dastehen. Ob dies jedoch gelingt, ist angesichts der zu erwartenden Verunsicherung nach zwei 0:5-Niederlagen in Folge fraglich. Zumal El Mala und Moore mit ihrer Qualität auch solche individuellen Fehler provozieren können. Für den FC wäre es deshalb sehr wichtig, wenn die beiden gegen den HSV endlich das erste Mal gemeinsam wirbeln können.















