LIGABlatt
·9. Januar 2026
Interesse aus der Premier League an Fenerbahçes Youssef En-Nesyri

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·9. Januar 2026

Nachdem bereits seit Wochen und Monaten über einen möglichen Abgang von Fenerbahçe-Stürmer Youssef En-Nesyri nach Saudi-Arabien gemunkelt wird, scheint der Marokkaner nun auch in der englischen Premier League für Begehrlichkeiten zu sorgen. Laut Medienberichten soll mindestens ein englischer Erstligist ernsthaftes Interesse an einer baldigen Verpflichtung des Mittelstürmers zu haben.
Dass man bei Fenerbahçe in der Offensive personell unbedingt etwas verändern möchte, ist hinlänglich bekannt. Die beiden aktuellen nominellen Mittelstürmer des 19-maligen türkischen Meisters Youssef En-Nesyri und Jhon Durán konnten die hohen Erwartungen an sie in der laufenden Saison nicht durchgängig genug bestätigen, weshalb man nun nach möglichem Ersatz sucht. Vor allem die beiden Stürmer Ademola Lookman von Atalanta Bergamo und Alexander Sørloth von Atlético Madrid stehen auf dem Wunschzettel ganz oben. Um aber einen dieser beiden teuren Spieler verpflichten zu können, muss sich vorher noch mindestens ein Kicker aus den eigenen Reihen für viel Geld verkaufen. Bei Youssef En-Nesyri, den die Fenerbahçe für eine angemessene Summe gehen lassen würde, scheint sich nun eine neue Möglichkeit für einen etwaigen Verkauf ergeben zu haben.
Nottingham Forest an Youssef En-Nesyri dran
Laut einem Bericht der renommierten Sportzeitung "The Athletic" ist Youssef En-Nesyri auf dem Wunschzettel von Premier-League-Klub Nottingham Forest gelandet. Die "Tricky Trees" seien demnach auf der Suche nach einem neuen Mittelstürmer, wobei auch der 28-Jährige zu den beobachteten Kandidaten zählt. En-Nesyri verweilt derzeit bei der marokkanischen Nationalmannschaft und versucht mit dieser im eigenen Land den Africa-Cup zu gewinnen. Ob der englische Erstligist aber auch gewillt ist, die von Fenerbahçe geforderte Summe für den Stürmer zu zahlen, bleibt abzuwarten.
Differenzen bei der möglichen Ablösesumme
Wie es heißt, hoffen die Fener-Bosse, Youssef En-Nesyri für ein Paket von rund 35 Millionen Euro Ablöse verkaufen zu können. Aufgrund der hohen Summe hatte man bislang vor allem auf einen möglichen Verkauf nach Saudi-Arabien gehofft, wo der Marokkaner bei einigen staatlich geförderten Klubs weiterhin ein Thema sein soll. Zwar hat man auch in England tiefe Taschen, die geforderten 35 Millionen Euro gelten aber dort als nicht unbedingt realistisch. Das Mindeste, was man aus Sicht der "Kanarienvögel" mit En-Nesyri einnehmen will, dürfte wohl knapp 30 Millionen Euro sein, da Atlético Madrid offenbar etwa ebenso viel für Wunschstürmer Alexander Sørloth fordert. Dieser möchte auch angeblich gerne zu Fener wechseln, Atlético soll bei den finanziellen Forderungen aber eisern bleiben. Da der aktuelle Tabellenzweite der Süper Lig gerade erst Mittelfeldspieler Matteo Guendouzi von Lazio Rom für 26+2 Millionen Euro verpflichtet hat, sind die Kassen nun leer und es bedarf neuer Einnahmen, bevor man einen neuen großen Transfer tätigen kann.









































