Jahmai Simpson-Pusey und Cenk Özkacar – Von kritisch beäugten Transfers zu Startelf-Dauerbrennern beim 1. FC Köln | OneFootball

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·5. Mai 2026

Jahmai Simpson-Pusey und Cenk Özkacar – Von kritisch beäugten Transfers zu Startelf-Dauerbrennern beim 1. FC Köln

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Jahmai Simpson-Pusey und Cenk Özkacar – Von kritisch beäugten Transfers zu Startelf-Dauerbrennern beim 1. FC Köln

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Simon Bartsch

5 Mai, 2026

Wenig Einsatzzeit, kaum Spielroutine und Vereinswechsel: Die Skepsis gegenüber den zwei Neuzugängen der Geißböcke war zu Beginn groß. Doch die Abwehrspieler haben sich festgespielt beim 1. FC Köln: Jahmai Simpson-Pusey und Cenk Özkacar sind unumstritten.

Sicherlich ist die Verletzungsmisere, die die Geißböcke besonders hart um den Jahreswechsel herum plagte, mit ein Grund für die Chance, die sowohl der junge Jahmai Simpson-Pusey als auch Cenk Özkacar bekamen. Genutzt haben die beiden Verteidiger diese aber und sind aktuell aus der Startelf beim 1. FC Köln nicht mehr wegzudenken.

Jahmai Simpson-Pusey und Cenk Özkacar vom 1. FC Köln

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Die ersten Minuten der Begegnung gegen Union Berlin am vergangenen Samstag waren für Jahmai Simpson-Pusey alles andere als ein einfacher Einstieg in die Partie. Gleich zwei Mal geriet der Kölner Innenverteidiger zu Beginn der Begegnung mit Gegenspieler Ilyas Ansah aneinander, dessen volle Körperhärte der 20-Jährige brutal zu spüren bekam. Doch der Engländer ließ sich nicht aus der Ruhe bringen, spielte beeindruckend souverän weiter und verteilte innerhalb der ersten zehn Minuten ganze 20 Pässe an die Mitspieler – alle kamen an. Die Routine des jungen Akteurs überzeugte abermals beim 1. FC Köln. Und so bestätigte der von Manchester City ausgeliehene Defensivspieler den seit seinem Wechsel zu den Geißböcken entstandenen starken Eindruck.

Vom kritisch beäugten Transfer zum Startelf-Dauerbrenner

Kein Wunder also, dass es Simpson-Pusey sowohl unter Ex-Trainer Lukas Kwasniok als auch unter René Wagner seit Winter neun Mal in die Startelf schaffte, davon sieben Mal durchspielte. Einzig wegen einer Muskelverletzung (vier verpasste Duelle), der beiden Rot-gesperrten Spiele und der Geburt seines Kindes verpasste der 20-Jährige Partien, stand sonst immer auf dem Platz. Der zunächst kritisch beäugte Wintertransfer hat sich als einer der Kölner Stammspieler etabliert.

Der Erfolg mag auch an der Arbeitseinstellung des Engländers liegen. Im Interview mit come-on-fc.com verriet Simpson-Pusey kurz nach dem Trainerwechsel, er werde jede Entscheidung des neuen Coaches akzeptieren. „Wenn ich nicht berücksichtigt werde, werde ich mich nicht hinsetzen und aufgeben. Dann werde ich noch härter an mir arbeiten, um Teil des Teams zu sein“, so der Innenverteidiger. Doch auch Wagner setzt auf die Eigenschaften des Defensivmannes und ließ ihn die vergangenen vier Duelle jeweils 90 Minuten auf dem Platz.

Chance bekommen, nutzen und Level beibehalten

Doch nicht nur Simpson-Puseys Transfer sorgte zu Beginn ob seiner fehlenden Einsatzzeit bei Celtic Glasgow und seines jungen Alters für Skepsis beim ein oder anderen Anhänger der Geißböcke. Auch der Wechsel von Özkacar an den Rhein warf zunächst Fragen auf. Denn der Abwehrspieler eilte in der Vergangenheit von Leihe zu Leihe, ohne wirklich viel zu spielen. So auch zunächst in Köln. Auf gerade einmal vier Startelf-Einsätze kam der Türke vor der Winterpause.

Doch die Situation hat sich grundlegend geändert. Der Abwehrmann profitierte – als einziger Innenverteidiger, der verschont geblieben ist – von den vielen Verletzungen seiner Mitspieler, wurde immer wieder in die Anfangsformation berufen und hat sich dementsprechend zum absoluten Stammspieler entwickelt. „Ich bin jemand, der immer 100 Prozent gibt. Ich glaube, wenn man immer alles gibt, dann wird deine Chance kommen“, sagte Özkacar noch Anfang März. Aktuell ist der 25-Jährige unumstrittener Startelf-Kandidat. Das Schwierige sei es nun aber, „dieses Level auch beizubehalten“, so der 25-Jährige.

Die Konkurrenz hinter sich gelassen

Gegen Union Berlin lieferte der Abwehrspieler erneut einen sehr routinierten Auftritt. Özkacar überzeugte im Spielaufbau und gewann starke 75 Prozent seiner Zweikämpfe. Die gute Form hält der Defensivspieler nun bereits seit Längerem. Denn seit dem 20. Spieltag stand der Türke lediglich in zwei von 13 Duellen nicht über die volle Spieldauer auf dem Platz, elf Begegnungen absolvierte der 25-Jährige seit Ende Januar über die vollen 90 Minuten.ie Chance hat Özkacar also genutzt und gemeinsam mit Simpson-Pusey die Kritiker Lügen gestraft. Der nach langer Verletzungspause wieder einsatzfähige Schmied und auch der hochgelobte Kölner Königstransfer van den Berg müssen sich aktuell hinten anstellen und haben Schwierigkeiten, an die beiden Mannschaftskollegen ranzukommen. Und das, obwohl gerade der Niederländer im Sommer als Königstransfer kam. Ein Spieler, für den die Kölner rekordverdächtige acht Millionen Euro auf den Tisch blätterten. Noch nie war haben die Geißböcke einen teureren Abwehrspieler unter Vertrag genommen.

Wie es zukünftig mit den zwei Defensivspielern weitergeht beim 1. FC Köln, werden die kommenden Wochen zeigen. Vor allem Özkacar wird wohl sicher fest verpflichtet. Auch den Engländer würden die Kölner gerne halten. Die Sky Blues haben die Hand auf dem Deal. Dass Simpson-Pusey und Özkacar in den verbleibenden zwei Begegnungen der Saison auflaufen werden, ist wohl nun auch unter den Fans unbestritten. Und auch dann werden sich die Verteidiger wieder der vollen Härte der Gegner entgegenstellen.


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