Kader-Baustellen: Auf diesen Positionen muss der 1. FC Köln zur neuen Saison am dringendsten nachlegen | OneFootball

Kader-Baustellen: Auf diesen Positionen muss der 1. FC Köln zur neuen Saison am dringendsten nachlegen | OneFootball

In partnership with

Yahoo sports
Icon: come-on-fc.com

come-on-fc.com

·7. Mai 2026

Kader-Baustellen: Auf diesen Positionen muss der 1. FC Köln zur neuen Saison am dringendsten nachlegen

Artikelbild:Kader-Baustellen: Auf diesen Positionen muss der 1. FC Köln zur neuen Saison am dringendsten nachlegen
Artikelbild:Kader-Baustellen: Auf diesen Positionen muss der 1. FC Köln zur neuen Saison am dringendsten nachlegen

OneFootball Videos


Kader-Baustellen: Auf diesen Positionen muss der 1. FC Köln zur neuen Saison am dringendsten nachlegen

Artikelbild:Kader-Baustellen: Auf diesen Positionen muss der 1. FC Köln zur neuen Saison am dringendsten nachlegen

Tim Vrastil

7 Mai, 2026

Der 1. FC Köln hat das Saisonziel Klassenerhalt zwei Spieltage vor Schluss erreicht und kann nur noch bei höchst unrealistischen Ereignissen auf dem Relegationsplatz landen. Auch wenn die Kölner als Aufsteiger zu keinem Zeitpunkt der Saison auf einem Abstiegsrang standen, so hat sich in den vergangenen Monaten doch die ein oder andere Baustelle offenbart: Auf diesen Positionen muss der 1. FC Köln im anstehenden Transfersommer nachlegen.

Immer wieder fielen während der Saison Lücken innerhalb des Kölner Kaders auf. Weitere werden wohlmöglich durch anstehende Abgänge gerissen. So wird sich Thomas Kessler wohl bereits Gedanken über weitere Optionen der Verstärkung machen.

Thomas Kessler und Tim Steidten vom 1. FC Köln

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com und bleibt immer informiert mit come-on-fc.com.

Artikelbild:Kader-Baustellen: Auf diesen Positionen muss der 1. FC Köln zur neuen Saison am dringendsten nachlegen

Teil’ diesen Beitrag mit deinen Freunden:

Artikelbild:Kader-Baustellen: Auf diesen Positionen muss der 1. FC Köln zur neuen Saison am dringendsten nachlegen
Artikelbild:Kader-Baustellen: Auf diesen Positionen muss der 1. FC Köln zur neuen Saison am dringendsten nachlegen
Artikelbild:Kader-Baustellen: Auf diesen Positionen muss der 1. FC Köln zur neuen Saison am dringendsten nachlegen

Was passiert auf den Schienen?

Trotz ordentlichen 47 erzielten Saisontoren hat der 1. FC Köln mit Blick auf die offensive Unterstützung seiner Defensivspieler noch Luft nach oben. Vor allem die beiden Außenverteidigerpositionen konnten zwei Spieltage vor Saisonende nicht den offensiven Output liefern, den man sich vermutlich gewünscht hätte bei den Kölner Verantwortlichen. Zumindest hatte Lukas Kwasniok die erhoffte Offensivstärke seiner „Wingbacks“ gleich mehrfach eingefordert. Sowohl Rechtsverteidiger Sebastian Sebulonsen als auch sein Pendant auf der linken Seite Kristoffer Lund bringen es bis dato in 31 bzw. 33 Pflichtspielen auf kein einziges Saisontor. Auch was die Torvorlagen angeht, sieht es eher mau aus. Während Sebulonsen noch gänzlich ohne Torbeteiligung ist, konnte Lund immerhin zwei Treffer für seine Teamkollegen auflegen. Zuletzt bereitete er den Treffer von Said El Mala gegen Union Berlin vor.

Die kam indes von Alessio Castro-Montes. Der Belgier ließ in der Spielzeit phasenweise seine Qualitäten aufblitzen, war aber insgesamt nicht konstant genug. Gerade in der Offensive hat man sich von den Wingbacks mehr vorgestellt. Wenngleich natürlich in erster Linie die defensive Stabilität für eine Mannschaft wie den Aufsteiger aus Köln im Vordergrund steht, so hätte sicher niemand in Köln ein Problem mit etwas mehr Gefahr nach vorne über beide Schienen.

Wie sieht es in der Zentrale aus?

Im Kölner Mittelfeld hängt eine Entscheidung über einen Neuzugang vermutlich stark von der Zukunft Eric Martels ab. Der Stammspieler und Leistungsträger konnte zwar in der Rückrunde (wie viele seiner Teamkollegen) nicht mehr ganz an die starke Hinrunde anknüpfen, soll nach Möglichkeit und Ansicht der Kölner Führungsetage aber dennoch am Rhein bleiben. Problematisch ist die Situation aber trotzdem: Während der Spieler sich bislang noch nicht entschieden hat und den Kölnern so keine Planungssicherheit gibt, hat der 1. FC Köln ein ursprüngliches Angebot an Martel mittlerweile zurückgezogen und hat die Personalie nicht mehr als oberste Priorität auf der Agenda. Viel Werbung in eigener Sache kann Martel nicht mehr machen: Aufgrund seiner zehnten Gelben Karte und der damit verbunden Sperre gegen Heidenheim bleibt ihm nur noch das Saison-Abschlussspiel gegen den Rekord-Meister FC Bayern München.

Die Kölner brauchen einen Stoßstürmer

Im letzten Drittel hat man mit Jakub Kaminski, Said El Mala, Ragnar Ache, Luca Waldschmidt und Marius Bülter sowie den Youngstern Fynn Schenten und Youssoupha Niang nominell zwar ein Überangebot, einen echten großgewachsenen Stoßstürmer sucht man allerdings vergeblich im FC-Kader. Ragnar Ache erfüllt die Aufgabe eines Wandspielers und Zielstürmers, ist aber offenbar verletzungsanfällig. Ein Ersatz war schon im vergangenen Sommer ein Thema. Doch den gab es am Ende bekanntlich nicht. Das rächt sich zumindest quantitativ zum Saisonfinale. Den Ache ist verletzt. Ein zweiter Zielstürmer dürfte daher ein besonders wichtiges Ziel sein.

Während die Kölner die Kaufoption bei Kaminski ziehen werden und den Polen inklusive einer Ausstiegsklausel im Bereich von rund 20 Millionen so fest an sich binden, ist ein Verbleib von Juwel El Mala weiterhin unklar. Angebote im Bereich von 35 bis 40 Millionen Euro sollen dem 1. FC Köln nicht ausreichen, um einem Transfer des Senkrechtstarters (Vertrag bis 2030) zuzustimmen. Waldschmidt hingegen würde selbst gerne in der Domstadt bleiben, kommt aber auch in dieser Saison meist nur von der Bank aus zum Einsatz. Denkbar, dass die Kölner ihn ein Jahr vor Vertragsende noch abgeben, um eine Ablöse zu erhalten. Dabei würde den Kölnern ein kreativer Offensivspieler sicher auch gut tun, vielleicht auf der Acht, vielleicht hinter den Spitzen.


Impressum des Publishers ansehen