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·28. September 2026
Jenseits von Bayern: Ulm zieht die Notbremse und feuert Sportchef & Trainer - Offenbach muss Platz 1 an Heilbronn abgeben - Flensburg wieder vorne

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Weil die Regionalliga Bayern nur eine von fünf Staffeln in Deutschland ist, gibt es bei db24 die neue Rubrik „Jenseits von Bayern“. Darin informieren wir Euch regelmäßig darüber, was in den anderen vier Regionalligen passiert. Besonders interessant aus Sicht des TSV 1860 ist der Blick in den Norden: Der Meister der Regionalliga Nord trifft am Saisonende in der Aufstiegsrelegation zur Dritten Liga auf den bayerischen Meister. Die Übersicht:
Nord: Nächster Wechsel an der Spitze: Weil sich Schöningen und Drochtersen/Assel 3:3 trennten, übernahm Flensburg mit einem 3:0 beim Bremer SV wieder die Tabellenführung. Das Duell des bisherigen Spitzenreiters Phönix Lübeck gegen Oldenburg wurde wegen einer Krankheitswelle kurzfristig verschoben. Zwischen Tabellenführer Flensburg und dem Fünften Oldenburg liegen gerade einmal drei Punkte. Auch Hannover 96 auf Rang sechs darf man noch zum Favoritenkreis zählen.
Nordost: Die Sensation des elften Spieltags gelang Ex-Löwen-Trainer Alex Schmidt mit Chemie Leipzig: Die Sachsen gewannen 2:1 bei Drittliga-Absteiger Erzgebirge Aue. Für Leipzig war es vor knapp 12.000 Zuschauern im Schacht ein wichtiger Sieg im Kampf um den Klassenerhalt, für den langjährigen Zweitligisten ein herber Dämpfer im Aufstiegsrennen. Aue fiel auf Rang sechs zurück und liegt bereits sechs Punkte hinter Spitzenreiter Rot-Weiß Erfurt. Die Thüringer entschieden den Regionalliga-Hit bei Lok Leipzig mit 4:3 für sich. Der amtierende Meister hängt nach dieser Niederlage auf Platz neun fest. Ist die Saison für Lok damit schon gelaufen? Schärfster Verfolger Erfurts ist der Chemnitzer FC, der beim RSV Eintracht mit 4:0 gewann.
Südwest: Der SSV Ulm, 2025 noch in der Zweiten Liga, zog nach dem 0:1 gegen Eintracht Trier die Reißleine und beurlaubte Sportchef Murat Isik und Trainer Daniel Jungwirth. Die Bilanz des Duos ist desaströs: neun Spiele, vier Unentschieden, fünf Niederlagen – noch kein Sieg! Geschäftsführer Dominik Schwärzel erklärte: „Die Ergebnisse und Entwicklungen in dieser Saison und speziell in den letzten Wochen ließen uns keine andere Wahl, als jetzt zu handeln und eine Veränderung in der sportlichen Führung und auf der Cheftrainerposition vorzunehmen.“ U19-Trainer Timo Wenzel übernimmt vorerst. Schaffen die Ulmer nicht bald die Wende, droht ihnen der Absturz bis in die Oberliga. Wer hätte das vor einiger Zeit gedacht? Neuer Tabellenführer im Südwesten ist nach dem 2:2 gegen die Stuttgarter Kickers Heilbronn/Freiberg. Ex-Löwe Justin Steinkötter hatte seine Mannschaft mit 1:0 in Führung gebracht. Ein wenig den Faden verloren haben die Kickers Offenbach: Der mehrmalige Tabellenführer fiel durch das 1:3 gegen Aalen auf Platz zwei zurück. Stabilisiert hat Ex-Löwen-Trainer Markus Kauczinski den SV Sandhausen. Im vierten Spiel unter ihm gelang mit dem 2:1 beim FCA Walldorf bereits der zweite Sieg.
West: Mit dem knappen 2:1 gegen den SV Rödinghausen festigte Rot-Weiß Oberhausen die Tabellenführung. Schärfster Verfolger ist jetzt Borussia Dortmund II, das sich mit 4:2 gegen Bocholt durchsetzte. Beim Schlusspfiff standen mit Jesper Verlaat, Finn Fuchs und Joseph Boyamba drei Ex-Löwen für den BVB-Nachwuchs auf dem Platz. Auf Rang drei verbesserte sich Borussia Mönchengladbach II durch einen 5:0-Erfolg in Lotte.







































