"Jetzt fängt das Jahr 2026 an": 1860 atmet nach Kantersieg auf | OneFootball

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·15. Februar 2026

"Jetzt fängt das Jahr 2026 an": 1860 atmet nach Kantersieg auf

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Fünf Mal in Folge konnte der TSV 1860 München nicht gewinnen, beim TSV Havelse feierten die Löwen nun den lang ersehnten Befreiungsschlag. Klopft die Mannschaft von Markus Kauczinski doch noch oben an? Der Trainer stellte nach Abpfiff eine klare Bedingung.

"Einfach gut gemacht"

Im Eilenriedestadion stand das Karriereende von Florian Riedel im Fokus. 1860-Stürmer Patrick Hobsch, der während der gemeinsamen Zeit in Lübeck mit dem 35-Jährigen eine WG bezog, schenkte seinem ehemaligen Teamkollegen und Mitbewohner einen von fünf Treffern der Löwen an diesem Tag ein. "Ein Abschied läuft nicht immer so märchenhaft, wie man sich das vorstellt", erkannte der Spieler des TSV Havelse bei "MagentaSport", dass die Sechzger haushoch überlegen waren – zumindest im Ergebnis. 1860-Coach Markus Kauczinski sah das ein Stück weit anders.


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"Das war ein Kampfspiel, was auf diesem Boden nicht anders zu erwarten war", ordnete der Cheftrainer der Löwen ein. "Vielleicht ist das Ergebnis einen Ticken zu hoch, weil Havelse schon bis zum Schluss dagegen gekämpft hat. Aber wir haben das auch einfach gut gemacht." Nach fünf sieglosen Spielen tat der Erfolg "unfassbar gut", wie auch Hobsch einräumte. "Das war ein Befreiungsschlag." Der Rückstand zu Platz 3 beträgt noch sieben Punkte, aber startet jetzt doch noch die Münchner Aufholjagd? "Wir haben lange gewartet, aber jetzt fängt das Jahr 2026 für uns erstmal an", so Kauczinski.

"Wir wollen schon was rausgeben"

Der Aufstieg wurde unter der Woche von 1860-Präsident Mang vorerst beiseite geschoben. Aber die Erwartungen auf Giesings Höhen sind naturgemäß groß. Deswegen drückte sich Kauczinski gewählt aus. "Ich erwarte diese Leistung auch. Wir hatten ordentliche Auftritte gegen stärkere Gegner, aber heute haben wir auch mal das Ergebnis eingefahren", erklärte der 55-Jährige. Zu weit blickte der Fußballlehrer aber noch nicht voraus. "Erst einmal denken wir nur an Rostock in der kommenden Woche. Alles andere ist egal, denn das wird ein Hammerspiel. Das sind zwei Mannschaften, die irgendwo oben mitmischen."

Oben mitmischen? Also doch! Der Traum vom Aufstieg lebt bei den Löwen, was auch Kauczinski mit einem verlegenen Lächeln unterstrich. "Wir müssen besser werden, wenn wir über etwas reden wollen. Wenn man etwas erreichen will, dann muss man sich steigern", stellte der 55-Jährige eine klare Forderung, was für eine Aufholjagd nötig wäre. Denn Kauczinski betonte hinsichtlich der Zielsetzung in aller Deutlichkeit: "Ja, wir wollen schon was rausgeben." Ob es die Münchner Löwen auch können, das wird sich nur in weiteren Taten statt Worten ergeben.

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