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·29. April 2026
Jonas Hector übt nach der 1:2-Niederlage des 1. FC Köln nicht nur an der Elfmeter-Entscheidung Kritik

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Simon Bartsch
29 April, 2026
Die 1:2-Niederlage gegen Bayer Leverkusen wirkte auch beim ehemaligen Nationalspieler nach Vor allem war es wieder einmal eine Schiedsrichter-Entscheidung, die der Ex-Kapitän kritisierte. Zu der Situation der Geißböcke äußerte sich der ehemalige Nationalspieler in seinem Podcast „Schlag und fertig“.
Jonas Hector beim Spiel des 1. FC Köln gegen Hoffenheim
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Jonas Hector und die Linie der Unparteiischen kommen wohl nicht mehr zusammen. Zumindest nicht aktuell. Das vermeintliche Handspiel von Eric Martel sorgte jedenfalls beim Ex-Nationalspieler für Unmut. Dabei ärgerte den ehemaligen Abwehrspieler, der sich bekanntlich auch das ein oder andere Wortgefecht mit den Unparteiischen lieferte, gar nicht so sehr der Pfiff an sich. „Ich finde, dass er den Elfmeter pfeift, gar nicht so schlimm. Wenn du die Bewegung siehst, und das hat der Schiedsrichter auch mehrmals angezeigt, ist er der Meinung, die Hand geht runter zum Ball. Eric hat sich ein bisschen reingelehnt in den Ball. Da hast du eine Bewegung zum Ball“, sagt Hector. „Nur im Nachgang muss etwas passieren. Der DFB hat gesagt, die Situation war nicht strafbar. Es hätte kein Elfmeter geben dürfen. Nur, wo ist dann der Fehler passiert? Wahrscheinlich zwischen Keller und Schiedsrichter.“
Hector hätte sich einmal mehr gewünscht, dass sich der Schiedsrichter die Szene selbst noch einmal anschaut. „Wenn das unklar ist, dann geh doch bitte noch mal raus und guck es dir an“, sagt Hector und nennt als weiteres Beispiel das Pokalspiel zwischen Stuttgart und Freiburg, wo es ähnliche Szenen gab. „Da frage ich mich schon, was das alles soll. Die Unverhältnismäßigkeit in den Entscheidungen macht mich als Fan ratlos, als Zuschauer. Das nervt mich.“ Doch Hector kritisierte nicht nur die Szene um das Handspiel. Der ehemalige Nationalspieler sprach auch über Said El Mala. Der Kölner Youngster hatte gleich mehrere gute Aktionen, die er nicht nutzen konnte. „Wenn er einen guten Tag hat, dann macht er wahrscheinlich mindestens zwei Tore“, sagt Hector. „Was ich bei ihm schade finde, ist, dass er manchmal wirklich die falsche Entscheidung trifft, wo du sagen kannst: Spiel jetzt vielleicht einmal ab und dann kriegst du den Ball ja noch mal.“
So gab es in mehreren Situationen Spieler, die sich ebenfalls ein Abspiel gewünscht hätten. Zumindest konnte man die Gestik von etwa Isak Johannesson so interpretieren. „Aber er nimmt sich die Dinger. Und wenn er dann nicht trifft, nimmst du ihn im Nachgang eben mit in die Verlosung“, sagt Hector, der generell mit der Chancenverwertung haderte. „Das sind die Spiele, die in dieser Saison verlorengehen. Egal, ob gegen Leipzig oder Dortmund zu Hause, die Spiele sind alle relativ ähnlich verlaufen, du hast immer als knapper Verlierer dagestanden. Das zieht sich wirklich durch die Saison“, so Hector. „Hättest du da mal eins oder zwei dieser Spiele gewonnen, dann hättest du jetzt gar keine Sorgen mehr drei Spieltage vor Schluss.“









































