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·21. Juli 2026

Karetsas-Poker: BVB bekommt namhafte Konkurrenz

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Borussia Dortmund gilt seit Monaten als heißer Interessent für Konstantinos Karetsas (18). Nun schaltet sich offenbar ein italienischer Traditionsklub in den Poker ein.

Der AC Mailand hat Konstantinos Karetsas ins Visier genommen. Wie La Gazzetta dello Sport berichtet, beschäftigen sich die Rossoneri schon seit Monaten mit dem griechischen Nationalspieler von KRC Genk.


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Bereits Anfang November saß der damalige Technische Direktor Geoffrey Moncada beim Europa-League-Duell zwischen Braga und Genk auf der Tribüne. Karetsas lieferte damals zwei Vorlagen beim 4:3-Sieg der Belgier.

Amorim als Fürsprecher

Unter Ex-Trainer Massimiliano Allegri soll Milan die Verpflichtung des offensiven Mittelfeldakteurs nicht verfolgt haben. Im System des neuen Milan-Trainers Ruben Amorim soll der 18-Jährige nach Meinung der Bosse aber gut aufgehoben sein.

30-Millionen-Angebot des BVB abgelehnt

Genk hat zuletzt ein 30-Millionen-Euro-Angebot von Borussia Dortmund abgelehnt, die Preisvorstellung des belgischen Klubs liegt bei rund 35 Millionen Euro plus Boni.

Der BVB verhandelt seit Monaten und hat den Griechen als Wunschkandidaten für die Nachfolge von Julian Brandt (30) auserkoren. Ein Treffen zwischen Dortmunder Vertretern und dem Umfeld des Spielers hat es bereits gegeben. Die Bosse wollen den Transfer schnellstmöglich unter Dach und Fach bringen. Laut Sky steht in dieser Woche ein weiteres Treffen an.

Karetsas kam in der abgelaufenen Saison auf 47 Pflichtspiele, erzielte zwei Tore und bereitete 15 weitere vor. Auch der FC Bayern und Klubs aus der Premier League wurden mit dem 18-Jährigen in Verbindung gebracht.

Milan muss vorher verkaufen

Um Karetsas verpflichten zu können, müsste Milan zunächst auf der Abgangsseite aktiv werden. Verkaufskandidat Nummer eins bleibt Rafael Leão (27, Vertrag bis 2028). Der Portugiese soll den Rossoneri mindestens 60 Millionen Euro einbringen.

Ernsthaftes Interesse liegt bislang laut der Gazzetta dello Sport aber nur von Galatasaray vor – ein Wechsel in die Türkei kommt für Leão aber dem Vernehmen nach nicht infrage. Zuletzt gab es Gerüchte über ein Interesse von Aston Villa.

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