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·21. Juli 2026

Karetsas-Poker: Genk lehnt ab, BVB-Bosse reisen an

Artikelbild:Karetsas-Poker: Genk lehnt ab, BVB-Bosse reisen an

Mit dem Spieler einig, mit dem Klub nicht: Der BVB hat für Konstantinos Karetsas ein Paket von bis zu 30 Millionen Euro nach Genk geschickt – und eine Absage zurückbekommen. Jetzt wird der Transfer zur Chefsache.

Nach Sky-Informationen reisen die Dortmunder Verantwortlichen noch in dieser Woche persönlich nach Belgien, um mit dem KRC Genk um Sportchef Dimitri De Condé zu verhandeln. Der Grund für die Eile: Die bisherigen Offerten – die letzte laut Transferexperte Sacha Tavolieri bei rund 30 Millionen Euro Gesamtvolumen – wurden allesamt abgelehnt. Genk verlangt dem Vernehmen nach 35 Millionen Euro als fixe Ablöse; mit Boni könnte das Paket auf rund 40 Millionen anwachsen.


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Der Wunschspieler für die Brandt-Lücke

In Dortmund gilt der 18-jährige Grieche als Wunschlösung für die Nachfolge von Julian Brandt, der den Klub im Sommer ablösefrei verlassen hat. Karetsas, in Genk geboren und dort ausgebildet, spielte sich in der abgelaufenen Saison endgültig ins europäische Rampenlicht – als gelernter Zehner mit Zug zum Tor und bereits zehn A-Länderspielen für Griechenland, in denen ihm drei Treffer gelangen.

Das Beste aus BVB-Sicht: Der Spieler will. Karetsas ist sich mit Dortmund persönlich einig und bevorzugt den Wechsel in die Bundesliga, auch die Familie forciert den Transfer – die Nähe zwischen Genk und Dortmund gilt im Umfeld als gewichtiges Argument. Ein Wechsel nach England, wo mehrere Premier-League-Klubs die Lage beobachten, steht für den Teenager derzeit nicht oben auf der Liste.

Milan lauert – und die Uhr tickt

Ungefährlich ist die Hängepartie trotzdem nicht. Die AC Mailand hat sich laut Fabrizio Romano und Matteo Moretto in den Poker eingeschaltet, als Treiber gilt der neue Trainer Ruben Amorim; Kontakt zum Beraterlager besteht bereits, ein offizielles Angebot bei Genk liegt allerdings noch nicht vor. Solange sich Dortmund und Genk nicht einigen, bleibt das Fenster für Überraschungen offen – und die Belgier haben es nicht eilig. „Es ist noch viel zu früh, um über die Zukunft von Kos zu spekulieren“, ließ De Condé wissen. Am 7. August beginnt in Belgien bereits die neue Saison. Der BVB ist in der Pole Position, keine Frage. Aber wer in der Pole Position steht und nicht losfährt, wird irgendwann überholt.

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