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·11. Februar 2026

Kaum mehr Spielzeit? So denkt Bayern-Boss Dreesen über Goretzka

Artikelbild:Kaum mehr Spielzeit? So denkt Bayern-Boss Dreesen über Goretzka

Leon Goretzka wartet beim FC Bayern aktuell auf Einsatzminuten. In den vergangenen Spielen kam der Mittelfeldspieler nicht zum Zug, teils stand er nicht einmal im Spieltagskader. Das sorgt naturgemäß für Diskussionen – intern sieht man die Situation jedoch deutlich nüchterner.

Bayerns Vorstandsvorsitzender Jan-Christian Dreesen ordnete die Personalie nun im Gespräch mit dem BR ein und machte klar, dass die reduzierte Spielzeit kein Überraschungsmoment darstellt. Vielmehr sei sie Teil einer bewussten gemeinsamen Abwägung gewesen, als sich Goretzka trotz seiner schwierigen Perspektive im Winter für einen Verbleib entschieden hatte.


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„Der Trainer und wir alle haben gemeinsam mit Leon gesprochen, und Leon weiß, dass wir mehrere Spieler im Mittelfeld haben, dass wir natürlich auch den jungen Spielern Einsatzzeit geben wollen – das war Teil seiner sehr bewussten Entscheidung zu bleiben. Daher glaube ich nicht, dass es etwas zu diskutieren gibt“, erklärte Dreesen.

Volles Mittelfeld als Ursache

Hintergrund ist die außergewöhnlich komfortable Personallage beim FC Bayern. Vincent Kompany kann derzeit aus einem vollständig fitten Kader schöpfen, was insbesondere im zentralen Mittelfeld zu einem extremen Konkurrenzkampf führt. Mit Joshua Kimmich, Aleksandar Pavlovic, Konrad Laimer, Tom Bischof und weiteren Optionen ist die Dichte hoch – zumal Kompany zuletzt auch verstärkt jungen Spielern Einsatzzeit einräumt.

Diese Konstellation hatte bereits zuvor Konsequenzen. Gegen Hoffenheim musste Minjae Kim überraschend komplett auf die Tribüne, nun rückte auch Goretzka in diese Situation. Sportlich ist das weniger als Denkzettel zu verstehen, sondern vielmehr als Resultat von Kadergröße, Spielanzahl und taktischen Abwägungen.

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Foto: IMAGO

Kompany hatte Goretzka zuletzt ausdrücklich den Rücken gestärkt und betont, dass dessen aktuelle Rolle nichts an der Wertschätzung ändere. Vielmehr gehe es darum, den Februar mit weniger Spielen professionell zu überstehen. Ab März und April werde jeder Spieler wieder gebraucht.

Goretzka bleibt professionell

Auch Dreesens Aussagen unterstreichen: Beim FC Bayern sieht man keinen Konflikt. Goretzka kennt die Lage, akzeptiert sie und bleibt Teil der Planungen – zumindest bis zum Sommer. Dass es in dieser Phase zu Tribünenplätzen kommen kann, ist aus Sicht der Verantwortlichen eine logische Folge der personellen Situation und kein Zeichen für einen Bruch.

Ob Goretzka bereits im Pokal-Viertelfinale gegen RB Leipzig erneut außen vor bleibt, wird sich kurzfristig entscheiden. Die Bayern werten den internen Konkurrenzkampf derzeit als Stärke – selbst wenn er für einige Stars schmerzhafte Konsequenzen hat.

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