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·14. August 2026

Kein zweiter Königsdörffer: Baldé besteht Medizincheck und verlässt den HSV

Artikelbild:Kein zweiter Königsdörffer: Baldé besteht Medizincheck und verlässt den HSV

Der Wechsel von Fabio Baldé zu Racing Straßburg ist perfekt. Am Donnerstag hat das HSV-Eigengewächs den Medizincheck beim französischen Erstligisten erfolgreich absolviert. Freitagmorgen wurde der Transfer dann offiziell.

Übereinstimmenden Medienberichten zufolge kassieren die Hamburger für den 21-Jährigen rund sieben Millionen Euro inklusive möglicher Bonuszahlungen.


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Dass Baldé den Medizincheck ohne Probleme bestand, dürfte die Verantwortlichen im Volkspark besonders gefreut haben. Schließlich wurde der Flügelspieler in den vergangenen Monaten immer wieder von kleineren Verletzungen und körperlichen Beschwerden ausgebremst. Auch einen Großteil der bisherigen Sommervorbereitung verpasste er aufgrund einer Knie-Reizung.

Zumindest kurzzeitig dürften beim HSV daher Erinnerungen an den geplatzten Wechsel von Ransford Königsdörffer aufgekommen sein. Der heutige Mainzer stand im vergangenen Sommer kurz vor einem Transfer zu OGC Nizza, fiel dort jedoch durch den Medizincheck, woraufhin der Deal platzte. Ein ähnliches Szenario blieb den Rothosen im Fall Baldé nun erspart.

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Foto: IMAGO

HSV-Funktionäre würdigen Baldé

Trotz seines großen Potenzials konnte sich der gebürtige Wilhelmsburger bei den Profis allerdings nie dauerhaft durchsetzen. In der vergangenen Bundesliga-Saison kam er auf 440 Einsatzminuten, ein Tor und eine Vorlage. „Fabio ist mit dem Wunsch auf uns zugekommen, sein gewohntes Umfeld zu verlassen, um sportlich den nächsten Schritt zu gehen“, erklärte Sportdirektor Claus Costa daher.

Und weiter: „Als Toptalent aus unserem eigenen Nachwuchsleistungszentrum, das den Sprung in den Profifußball geschafft hat, wollten wir ihm – unter gewissen Voraussetzungen – diese Chance nicht verwehren. Fabio war noch einmal persönlich bei mir, hat sich für die Freigabe, aber auch die vielen gemeinsamen Jahre bedankt. Das spricht für ihn und war ein durchaus emotionaler Moment für uns beide.“

Auch Sportvorständin Kathleen Krüger würdigte die Laufbahn, die Baldé in den vergangenen Jahren einschlug. „Der Weg von Fabio aus unserem Nachwuchsleistungszentrum in den internationalen Fußball ist für alle Beteiligten eine tolle Story und darf gerne erst der Anfang mit Blick auf die nächsten Jahre sein“, so Krüger. „Wie schon bei meiner Antritts-PK betont, ist für uns die Arbeit im NLZ elementar. Wir müssen unsere Nachwuchsspieler kontinuierlich weiterentwickeln, um identitätsstiftend eigene Talente im Volkspark spielen zu sehen, zu stärken oder bei Abgängen, wie jetzt bei Fabio, nennenswerte Ablösen zu generieren.“

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