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·16. August 2026

Klara Bühl: "Wir haben gezeigt, was wir leisten können"

Artikelbild: Klara Bühl: "Wir haben gezeigt, was wir leisten können"

Die Frauen des FC Bayern München haben zum dritten Mal den Google Pixel Supercup der Frauen gewonnen. Entscheidenden Anteil am 3:0 (2:0) gegen den VfL Wolfsburg hatte Münchens Nationalspielerin Klara Bühl, die ein Tor vorbereitete und zwei Treffer selbst erzielt hat. Hinterher hat sie über den Erfolg gesprochen, über die Aussichten für die anstehende Saison in der Google Pixel Frauen-Bundesliga und ihre ungewohnte Rolle in der Schlussphase des Duells mit dem VfL Wolfsburg.

Klara Bühl über…

… den ersten Titel der Saison: Wir sind natürlich glücklich darüber. Aber am Anfang haben wir uns etwas schwergetan. Die ersten Minuten haben den Wolfsburgerinnen gehört, die in dieser Phase wirklich guten Fußball gespielt haben. Wir hatten da Probleme, weil unsere Abstände zu groß waren. Auch mit dem Ball haben wir teilweise falsche Entscheidungen getroffen. Wolfsburg hingegen war aggressiv in den Zweikämpfen und mutig im Pressing. Aber im Laufe des Spiels haben wir gezeigt, dass wir auch solche Widerstände lösen. In diesem Fall waren es die Standards. Wir haben erneut gezeigt, dass wir da sehr gefährlich sein können. Nach den beiden Toren haben wir gezeigt, was wir leisten können, wenn wir befreit aufspielen.


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… die ersten beiden Tore: Es waren zwei Treffer nach Standardsituationen. Die erste Szene sah überhaupt nicht gefährlich aus. Es war eine kuriose Aktion und sehr eklig für die Torhüterin. Wir haben selbst erst gar nicht gewusst, ob der Ball tatsächlich hinter der Linie war. Umso mehr haben wir uns gefreut, als die Schiedsrichterin den Treffer anerkannt hat. Das zweite Tor war genauso geplant. Auch das war eine komplizierte Situation für die Torhüterin.

… ihre neue Position in den letzten 15 Minuten als Mittelstürmerin: Darüber war ich selbst überrascht. Es ist ewig her, dass ich mal Mittelstürmerin gespielt habe. Damals noch beim SC Freiburg. Da haben wir aber über Konter eine Gefährlichkeit ausgestrahlt. Das kam mir zugute. Bei den Bayern vielleicht mal ganz selten im ersten oder zweiten Jahr. Aber danach nie wieder. Insgesamt war es ganz cool, auch diese Erfahrung nochmal machen zu können. Ich denke, dass das auch personell bedingt war, weil uns gerade verletzungsbedingt eine klassische Mittelstürmerin fehlt. Wenn ich das Vertrauen des Trainers auch auf dieser Position bekomme, versuche ich das Beste daraus zu machen. Ich hoffe, es war nicht so schlimm.

… die Ausgangslage vor dem Start in die Google Pixel Frauen-Bundesliga am nächsten Wochenende: Wir freuen uns darauf. Man hat hier schon gesehen, dass die Wolfsburgerinnen sich entwickelt haben. Sie haben sich spielerisch gut aus den Situationen gelöst und ruhiger am Ball waren. Es scheint so, als ob sie jetzt zu etwas anderen Mitteln greifen als in der vergangenen Saison. Für mich wirken sie dadurch ein Stück weit gefährlicher. Deshalb bin ich mir sicher, dass die Bundesliga uns wieder vor Herausforderungen stellen wird. Gleichzeitig bin ich aber auch davon überzeugt, dass wir wieder deutscher Meister werden, wenn wir unser Spiel über die gesamte Saison durchziehen.

… Neuzugang Sophie Proost: Sie ist unglaublich dynamisch, agil und dribbelstark. Das wird unserem Spiel guttun. Hinzu kommt, dass sie immer den Zug zum Tor sucht. Das hat man in der Situation gesehen, als sie mutig den Abschluss gesucht hat. Das hat sie drauf. Aber sie wird auch noch etwas Zeit brauchen, um in den Rhythmus zu kommen und sich unserem Spielstil anzupassen. Aber sie hat auf jeden Fall hohe Qualität und eine beeindruckende Spielfreude.

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