90min
·2. Januar 2026
Klare Tendenz: So steht es um einen Grimaldo-Verbleib

In partnership with
Yahoo sports90min
·2. Januar 2026

Selten ist eine Erfolgsmannschaft so auseinandergebrochen wie die Leverkusener Double-Sieger von 2024. Im Sommer verließen gleich mehrere Schlüsselspieler die Werkself, unter ihnen Florian Wirtz, Jeremie Frimpong, Lukas Hradecky und Granit Xhaka.
Alejandro Grimaldo jedoch blieb. Der Spanier stieg in dieser Saison zum unumstrittenen Anführer der Leverkusener auf und ist der absolute Schlüsselspieler des Teams. Selbstredend, dass die Werkself den Vertrag mit Grimaldo verlängern wollen.
Dieser läuft nämlich nur noch bis 2027, weshalb im Sommer die letzte Gelegenheit wäre, eine entsprechende Ablöse für den Linksverteidiger einzustreichen. Doch auch, wenn man sich nicht auf eine Verlängerung einigen kann, ist ein Abgang im Sommer nicht in Stein gemeißelt.
Vielmehr kann sich Leverkusen sogar gut vorstellen, Grimaldo 2027 ablösefrei ziehen zu lassen, wenn er dafür in der kommenden Saison weiter für die Werkself aufläuft. Intern sei man diesbezüglich beim Werksklub zuversichtlich.
Der Grund: Grimaldo fühlt sich bei Bayer sehr wohl und genießt seinen Status und auch die Freiheiten, die ihm Trainer Kasper Hjulmand auf dem Platz lässt. Zudem ist es fraglich, ob Real Madrid oder der Fc Barcelona im Sommer wirklich die von Leverkusen geforderten 25 Millionen Euro bezahlen wollen.
Die beiden spanischen Klubs gelten als die einzig realistischen Ziele im Falle eines Abgangs des 30-Jährigen. Schließlich ist Grimaldos Wunsch, noch einmal in seiner heimischen Liga zu spielen, hinlänglich bekannt.
Es scheint also wirklich so, als würde Leverkusen Risiko gehen und mit Grimaldo in sein letztes Vertragsjahr gehen. Aufgrund der Wichtigkeit des Spaniers ist diese Strategie jedoch nur allzu verständlich.
Und wer weiß: Vielleicht schaffen es Simon Rolfes & Co. ja, den Standardspezialisten in der kommenden Saison zu einer Vertragsverlängerung zu überreden. Das wäre dann ohne Frage einer der größten Coups der jüngeren Vereinsgeschichte. Wer eben nicht wagt, der nicht gewinnt.
Weitere Leverkusen-News lesen:









































