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·2. Oktober 2026
Klopp wies Kimmich ab: Warum der Kapitän trotz mehrfacher Nachfrage nicht bleiben durfte

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Joshua Kimmich wollte unbedingt bleiben, doch Jürgen Klopp blieb hart. Der Kapitän der Nationalmannschaft hat den Bundestrainer mehrfach gebeten, auch die Spiele gegen Serbien und Griechenland mitmachen zu dürfen. Klopp schickte ihn trotzdem nach Hause, und sein Satz dazu dürfte Kimmich nicht gefallen haben.

Bundestrainer Jürgen Klopp umarmt Joshua Kimmich nach dem Nations-League-Spiel gegen Griechenland am 27. September 2026 in der WWK Arena in Augsburg. (Getty Images)
„Er hat tatsächlich ein paar Mal nachgefragt“, verriet Klopp bei BR24Sport. „Aber da kann ich Jo sagen: Je öfter man fragt, desto weniger wahrscheinlich bekommt man das, was man will.“ Kimmich hatte auch öffentlich erklärt, er wäre „gerne geblieben“.
Mit seiner Leistung habe die Entscheidung nichts zu tun, betonte Klopp: „Er hat einen großartigen Eindruck gemacht und ist ein toller Kapitän. Es ist alles gut. Aber wir wollten jetzt diesen Schnitt machen.“ Und mit einem Augenzwinkern: „Deshalb hat die Familie Kimmich jetzt Familienurlaub. Ich hoffe, er macht den auch, um ehrlich zu sein.“ Mehr zu den Hintergründen in Warum ist Kimmich abgereist? und Kimmich muss gehen.
Klopp hat für die vier Spiele des langen Länderspielfensters ungewöhnlich viele Spieler berufen und nach den ersten beiden Partien, dem 1:1 in den Niederlanden und dem 0:1 gegen Griechenland, den größten Teil des Kaders nach Hause geschickt. Nur Nico Schlotterbeck, der sich inzwischen verletzt hat, Finn Dahmen, Philipp Treu, Yannik Engelhardt, Bambasé Conté und Serge Gnabry durften bleiben.
Der Bundestrainer will die jungen Spieler „auch mal sehen, wenn die Platzhirsche nicht da sind“. Die Mannschaft müsse „auf alle Eventualitäten vorbereitet sein“, er wolle „allen die Plattform geben, die sie verdienen“.
Gut. Gegen Serbien gelang Klopp beim 2:0 der erste Sieg, Kimmich verfolgte das Spiel von der Tribüne. Seine Rolle als Sechser übernahm Aleksandar Pavlović, der das 1:0 einleitete. Daneben überzeugte Tom Bischof als Torschütze. Kapitän war zunächst Gnabry, nach der Pause Florian Wirtz. Wer Kimmich auf Dauer beerben könnte, steht in unserem Artikel zum Kimmich-Nachfolger.
Gegen Griechenland am Sonntag fehlt er noch. Die nächsten Länderspiele stehen im November an: am 13. November in Serbien und am 16. November gegen die Niederlande in Berlin. Dann dürfte Kimmich wieder zum Aufgebot gehören. Alle Termine im DFB-Fahrplan.







































