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·25. August 2026
Köln dreht Pokalspiel in Würzburg und vermeidet Blamage

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Der 1. FC Köln hat sich in der ersten Runde des DFB-Pokals durchgesetzt, musste beim Drittligisten Würzburger Kickers aber deutlich mehr kämpfen als erwartet. Nach einem Rückstand gewann die Mannschaft von René Wagner letztlich mit 2:1 und zog damit in die zweite Runde ein.
Von einem Klassenunterschied war im Stadion am Dallenberg lange Zeit wenig zu sehen. Zwar hatte Ragnar Ache bereits früh die Chance zur Kölner Führung, scheiterte mit seinem Kopfball jedoch an Würzburgs Torhüter Marko Rajkovacic.
Stattdessen gingen die Gastgeber wenig später in Führung. David Abrangao setzte einen Kopfball mit hoher Flugkurve auf das Tor, sodass FC-Keeper Marvin Schwäbe nicht mehr entscheidend eingreifen konnte. Die Würzburger belohnten sich damit für einen mutigen Auftritt und stellten den Bundesligisten vor große Probleme.
Auch nach dem Rückstand tat sich der Favorit schwer. Die Gastgeber verteidigten aufmerksam und ließen nur wenige klare Chancen zu. Besonders Offensivtalent Said El Mala, dessen Vertragsverlängerung zuletzt für Schlagzeilen gesorgt hatte, blieb weitgehend ohne Wirkung.
Köln hatte zwar mehr Ballbesitz, fand aber kaum kreative Lösungen gegen die kompakte Defensive der Kickers. Erst nach dem Seitenwechsel erhöhte der FC den Druck spürbar.
Der Wendepunkt kam nach gut einer Stunde. Bei einer eigentlich missglückten Aktion von Ragnar Ache profitierte Isak Johannesson davon, dass der Angreifer über den Ball trat. Der Isländer reagierte blitzschnell und schob zum Ausgleich ein.
Plötzlich war Köln deutlich besser im Spiel. Kurz darauf traf Johannesson sogar erneut, doch der Treffer wurde wegen einer Abseitsstellung aberkannt.
Die Würzburger mussten dem hohen Aufwand zunehmend Tribut zollen. Das nutzte Köln in der Schlussphase aus. Nach einer Vorlage des eingewechselten Linton Maina sorgte Johannesson mit seinem zweiten Treffer des Abends für die Führung und damit die komplette Wende.
Trotz nachlassender Kräfte gab sich der Außenseiter nicht geschlagen. In der Nachspielzeit hatten die Kickers sogar noch die große Chance auf den Ausgleich, doch Liam Omore traf lediglich den Pfosten.
So blieb es beim 2:1 für die Gäste, die sich zwar das Weiterkommen sicherten, dabei aber längst nicht überzeugten.
Für Köln zählt am Ende vor allem das Weiterkommen. Spielerisch offenbarte der FC allerdings noch einige Baustellen, die vor dem Bundesliga-Auftakt gegen die TSG Hoffenheim schnell behoben werden müssen.
Positiv bleibt aus Kölner Sicht vor allem die Moral der Mannschaft und die starke Leistung von Doppelpacker Isak Johannesson, der mit seinen beiden Toren eine unangenehme Pokalhürde aus dem Weg räumte.







































