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·11. September 2026

Köln und Ex-Trainer Lukas Kwasniok wegen Vertragsklausel vor Gericht

Artikelbild:Köln und Ex-Trainer Lukas Kwasniok wegen Vertragsklausel vor Gericht

Der ehemalige Köln-Cheftrainer Lukas Kwasniok geht wegen einer umstrittenen Vertragsklausel, die sein Gehalt nach seiner Entlassung im vergangenen März regelt, rechtlich gegen seinen früheren Arbeitgeber vor.

Trotz seiner Freistellung am 22. März steht Kwasniok bei Köln noch bis 2028 unter Vertrag. Laut Berichten des Kölner Stadt-Anzeiger, von Kicker und Transfermarkt dreht sich der Streit um eine Vereinbarung, die die Bezüge des 45-Jährigen nach dem Ende der Saison 2025/26 reduzierte.


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Berichten zufolge erhielt Kwasniok bis zum Ende der vergangenen Saison weiterhin sein volles Gehalt von etwa 1 Mio. Euro pro Jahr plus Boni. Nach der umstrittenen Klausel wurden diese Zahlungen anschließend um 50 Prozent gekürzt. Der Trainer und seine Vertreter halten die Kürzung dem Vernehmen nach für unwirksam und fordern die weitere Zahlung seines vollen Gehalts.

Köln beharrt darauf, die bestehende Vereinbarung eingehalten zu haben.

Kwasniok und Köln steuern auf einen Gerichtstermin im Februar zu

Ein erster Gütetermin im August brachte keine Einigung. Daher wurde nun eine Kammerverhandlung für den 16. Februar 2027 angesetzt, auch wenn bis dahin weiterhin eine außergerichtliche Einigung möglich bleibt. Der Streit kommt rund sechs Monate, nachdem Köln Kwasnioks Amtszeit nach einer längeren Verschlechterung der Ergebnisse beendet hatte.

GGFNberichtete einen Tag vor seiner Entlassung, dass Kwasniok öffentlich um seinen Verbleib kämpfte, nachdem das Rheinderby gegen Borussia Mönchengladbach 3:3 endete. Der Punktgewinn nahm angesichts einer Serie von sieben sieglosen Spielen kaum Druck vom Kessel.

„Ich werde um diesen verdammten Job kämpfen“, betonte Kwasniok in dem, was sich letztlich als seine letzte Pressekonferenz nach einem Spiel als Köln-Cheftrainer herausstellte.

Geschäftsführer Thomas Kessler verwies bei der Bekanntgabe der Entscheidung auf einen „klaren Abwärtstrend“ und eine unzureichende Punktausbeute.

Die Beziehung begann mit großer Zuversicht

Der Rechtsstreit ist ein erbitterter Schlusspunkt unter einer Beziehung, die erst vor etwas mehr als einem Jahr mit großer Zuversicht begonnen hatte. GGFNberichtete im Juni 2025 über Kwasnioks Ernennung, wobei Kessler damals die Fähigkeit des Trainers lobte, Mannschaften weiterzuentwickeln, attraktiven Fußball spielen zu lassen und jüngere Spieler zu verbessern.

Die Zusammenarbeit brachte zunächst ermutigende Ergebnisse. Mit fortschreitender Saison häuften sich jedoch die Probleme: Köln ging mit einer langen Sieglosserie ins Jahr 2026, und die Anhänger begannen, den Trainer offen infrage zu stellen.

Im Januar berichtete GGFN über die ersten deutlichen Forderungen nach Kwasnioks Entlassung, nachdem auswärts mitgereiste Fans bei einem Unentschieden in Heidenheim ein Banner mit der Aufschrift „Kwasni-Yok“ gezeigt hatten. Kwasniok überstand diese Phase und stabilisierte die Lage kurzzeitig, doch ein weiterer längerer Negativlauf gab schließlich den Ausschlag.

Kwasniok ist weiterhin ohne neuen Verein. Der ehemalige Köln-Trainer wurde Anfang des Jahres mit dem Posten beim Karlsruher SC in Verbindung gebracht und soll Gespräche mit Vereinsverantwortlichen geführt haben, doch eine Einigung kam nicht zustande. Sollte Kwasniok anderswo eine Anstellung finden, könnte das das Verfahren natürlich beeinflussen.

Auch ein weiterer ehemaliger Kwasniok-Assistent, Hannes Dold, ist in ein separates arbeitsgerichtliches Verfahren gegen Köln involviert. Der genaue Gegenstand von Dolds Fall wurde öffentlich nicht bekannt gemacht.

Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴󠁧󠁢󠁥󠁮󠁧󠁿 kannst du hier lesen.

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