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·14. Februar 2026

Kölner Widerstand reicht nicht: Demirovic und Undav sorgen für Stuttgart-Sieg!

Artikelbild:Kölner Widerstand reicht nicht: Demirovic und Undav sorgen für Stuttgart-Sieg!

Der VfB Stuttgart bekam es am Samstagabend in der Bundesliga zuhause mit dem 1. FC Köln zu tun. Die Schwaben hatten sich vorgenommen, dieses Spiel zu gewinnen und ein Zeichen im Kampf um die Champions League zu setzen. Doch auch die Kölner kamen natürlich mit Ambitionen nach Stuttgart.

Beide Teams hatten sich vorgenommen hier aktiv und intensiv zu agieren. Bei den Stuttgartern fehlte Angelo Stiller, der erkältet draußen saß, die Kölner verzichteten von Beginn an auf Said El Mala, von dem man sich vor allem wieder Akzente als Joker erhoffte.


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Demirovic bringt Stuttgart in Führung

Die Stuttgarter hatten nach nur etwas mehr als einer Minute eine erste gute Chance. Deniz Undav wurde gut in Szene gesetzt, scheiterte dann aber im 1-gegen-1 mit Marvin Schwäbe. Generell waren die Hausherren extrem gut unterwegs und machten gleich einen ordentlichen Druck auf den Gegner. Der Gast aus Köln wollte schnell umschalten und tat das auch schon in der Anfangsphase inklusive der ersten Abschlüsse, unter anderem durch Jakub Kaminski. Eine Viertelstunde war absolviert als die Stuttgarter das 1:0 erzielten. Nach einem schönen langen Ball hatte sich Undav abgesetzt, legte quer für Ermedin Demirovic und der schoss aus vollem Lauf ein.

Artikelbild:Kölner Widerstand reicht nicht: Demirovic und Undav sorgen für Stuttgart-Sieg!

Foto: Getty Images

Nach 22 Minuten hatten die Schwaben die Chance nachzulegen, aber diese wurde nicht genutzt. Köln war gar nicht so schlecht im Spiel, aber es reichte auch nicht, um den VfB permanent zu fordern. Auffällig war, dass die Stuttgarter oftmals über die Außen kamen, Jamie Leweling und Chris Führich versuchten immer wieder, den Ball gefährlich in die Mitte zu bringen. Ein Thielmann-Schuss nach 37 Minuten war dann leichte Beuchte für Alexander Nübel. Auch kurz vor der Pause gab es auf beiden Seiten noch gute Ansätze, die letzte Präzision fehlte aber und so resultierten oft nur Halbchancen daraus. Es blieb beim 1:0 zur Pause.

Stuttgart am Ende zu cool für Köln

Die zweite Halbzeit brauchte ein wenig, um in Fahrt zu kommen. Die Stuttgarter hatten in persona Führich die erste Chance, das Spieltempo war aber nicht mehr permanent so hoch wie in Halbzeit eins. Auch, weil die Schwaben jetzt erst einmal darauf spekulierten, dass die Kölner vielleicht etwas mehr das Risiko erhöhten. Auf der Gegenseite hatte Marius Bülter einen Abschluss aus dem Gewühl (58.).

Grundsätzlich bissen sich die Kölner aber häufiger die Zähne an den Stuttgarter Verteidigern aus. Die Schwaben hatten ihrerseits nach 68 Minuten dann eine Doppelchance, aber ebenfalls ohne den glasklaren Abschluss. Und jeder im Stadion wusste, dass das 1:0 ein sehr gefährliches Ergebnis sein kann. Nach 78 Minuten wurden die Stuttgarter dann daran erinnert, weil man zu unsauber hinten rausspielte und die Kölner blitzschnell reagierten. Ragnar Ache wurde bedient, ließ den Verteidiger aussteigen und lupfte über Nübel zum 1:1! Jetzt hatten die Kölner allerdings wieder eine Mannschaft auf dem Feld, die eigentlich nur attackieren kann. Deswegen entwickelte sich ein offener Schlagabtausch.

Nach 84 Minuten traf dann Demirovic zur erneuten Führung für die Stuttgarter! Jetzt entstand eine extrem kurzweilige und auch sehr intensive Schlussphase. In eben jener erhöhte Undav nach einem eigentlich erst nicht ideal ausgespielten Konter auf 3:1. Er drückte den Ball am Ende mit letzter Kraft über die Linie. Es war der Schlusspunkt bei einem Arbeitssieg der Stuttgarter, der im Kampf um die Champions League sehr wichtig sein kann.

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