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·14. Februar 2026
„Vielleicht fehlt uns…“- Die Stimmen zum Spiel des 1. FC Köln gegen den VfB Stuttgart

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Simon Bartsch
14 Februar, 2026
Nach dem frühen Treffer von Ermedin Demirovic in der 15 Spielminute konnten die Kölner zwar noch einmal ausgleichen, den Punkt über die Zeit brachten sie allerdings erneut nicht. Der FC muss sich dem VfB mit 1:3 geschlagen geben.

Ragnar Ache vom 1. FC Köln (Foto: Christian Kaspar-Bartke / Getty Images)
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Marius Bülter
Es ist bitter. Wir waren nah dran, hier einen Punkt mitzunehmen. Aufgrund der zweiten Halbzeit wäre es dann auch verdient gewesen. Deswegen ist es besonders bitter, so zu verlieren. Uns fehlt ein bisschen Glück. Ich glaube nicht, dass wir jetzt in einem Loch stecken. Wir haben gute Spiele. Wir müssen uns aber auch belohnen.
Zu den verlorenen 50/50-Spielen: Das ist nicht das zweite Mal die Saison, sondern es ist das fünfte oder sechste Mal, dass wir nach dem Spiel in der Kabine sitzen und man sich eigentlich nicht viel vorwerfen kann, aber trotzdem mit null Punkten dasteht. Das tut weh. Wir müssen weitermachen und irgendwann werden wir dafür auch belohnt.

Ragnar Ache
Man hofft natürlich immer, dass es reicht. Das hat es am Ende dann nicht. Wir waren in einer guten Phase, wir haben es gut gemacht und schießen das Tor. Dann denken wir natürlich, dass da noch mehr möglich ist. Am Ende des Tages kriegen wir aber noch zwei Gegentore und verlieren das Spiel.
Vielleicht fehlt uns das letzte bisschen Konzentration, wenn wir das 1:1 oder ein Tor machen, dann ist es wichtig, konzentriert zu bleiben. Und nicht nach drei, vier Minuten wieder ein Gegentor zu kriegen. Das müssen wir verbessern.
Wir müssen ehrlich zu uns selber sein. Wir sind Aufsteiger und wussten schon von Anfang an, dass es schwierig wird. Es ist die Bundesliga. Das ist was ganz anderes als die zweite Liga. Wir müssen weitermachen und aus den Fehlern, die wir gemacht haben, lernen und unsere Stärken nutzen.

Jeff Chabot
Wir kommen nicht gut aus der zweiten Hälfte raus, haben zu wenig Energie gehabt. Bei dem 1:1 sehe ich nicht gut aus. Da kommt der Ball ein bisschen zu kurz. Da muss man dran arbeiten. Trotzdem sind wir glücklich, dass wir die drei Punkte haben. Das passiert mir nicht so oft, dass solche Bälle zu kurz kommen. Der Ball ist ein bisschen verhungert. Das nehme ich auf meine Kappe.
Die Kölner haben uns in den ersten fünf bis zehn Minuten der zweiten Hälfte ein bisschen den Schneid abgekauft. Da konnten wir wenig draus machen. Man hat auf dem Platz gespürt, dass die Energie in die andere Richtung geht. Schön, dass wir es trotzdem am Ende drehen konnten.

Lukas Kwasniok
Man hat die Qualität der Jungs vom VfB gesehen. Das hat uns am Ende gekillt und deshalb stehen wir jetzt zum wiederholten Mal da und müssen sagen: „Hey, es fehlt nicht viel. Aber es fehlt leider aktuell ein bisschen was, um gegen die Besten nicht nur gut auszusehen und ein offenes Spiel abzuliefern, sondern um auch Punkte mitzunehmen.“
Zur Auswechslung der beiden Innenverteidiger: In erster Linie haben wir ein Tor erzielt. Du liegst 0:1 hinten, da denkst du nicht „Oh, vielleicht kriegen wir jetzt bald das zweite.“ Du musst ja erstmal eins erzielen. Ich fand, dass sowohl Sebulonsen als auch Lundi schon öfter in der halben Verteidiger-Position gespielt haben mit ihrem Tempo und das auch sehr sehr gut gemacht haben. Am Ende bin ich überzeugt davon, dass auch drei ganz klassisch gelernte Innenverteidiger diese Situation zum 2:1 nicht verteidigt bekommen. Hendriks spielt einen überragenden Flankenball und Demirovic erkennt die Situation super. Dann muss man das auch akzeptieren und sagen „Glückwunsch an den VfB, dass sie diese Jungs verpflichtet haben. Gute Arbeit.“ Für uns ist das natürlich bitter.
Zu einem vermeintlichen Foul an Ragnar Ache: Jeder weiß genau, wie sich das anfühlt. Ache steigt in die Luft und kriegt einen mit. Dadurch kommt er nicht an den Ball. Dadurch ist es ein Elfmeter – also live, ich habe es im TV noch nicht gesehen. Das war aber ganz klar mein Eindruck und ich hoffen, dass ich nicht ganz danebenliege, wenn ich die Bilder nachher sehe. All diese Momente bekommen wir einfach nicht gepfiffen. Das brauchst du aber auch, damit du mal in Führung gehst und eben auch mal ausbauen kannst. Wir wollen aber nicht jammern, das können wir nicht beeinflussen.
Am Ende geht es um Punkte und Punkte kannst du aus meiner Sicht nur dann sammeln, wenn du Leistung abrufst. Vor allem gegen Mannschaften, die mit uns auf Augenhöhe sind. Um diese Punkt wird es gehen. Gegen die oberen haben wir leider zu wenige Bonuspunkte geholt – eigentlich nur gegen Hoffenheim. Vielleicht ist das ein gutes Omen für die kommende Woche. Dann musst du gegen die Mannschaften ab Platz acht zupacken. Das haben wir in der Hinrunde gut geschafft und das gibt uns den Glauben daran, dass wir am Ende unser Ziel erreichen. Und das ist der Klassenerhalt.









































