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·30. November 2025
Kompany-Trick! Dieser Kniff hat Bayern zum Sieg gegen Pauli verholfen

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·30. November 2025

Der FC Bayern hat sich am Samstagnachmittag mühsam, aber letztlich verdient mit 3:1 gegen den FC St. Pauli durchgesetzt. In einem zähen Bundesliga-Duell brauchte es eine klare Reaktion nach dem Rückstand sowie einen mutigen Eingriff von Vincent Kompany – und genau den lieferte der Cheftrainer. Dank einer taktischen Anpassung in der Schlussphase und eines flexiblen Joshua Kimmich drehte der Rekordmeister die Partie spät, aber überzeugend.
Nach der 1:3-Pleite gegen Arsenal hatte Kompany seine Elf erwartungsgemäß durchrotiert. Unter anderem rückte Raphaël Guerreiro ins offensive Mittelfeld, während Tom Bischof und Konrad Laimer die Außenverteidiger-Positionen übernahmen. Doch besonders die rechte Seite funktionierte vor der Halbzeit kaum. Laimer blieb unglücklich im Pass- und Zweikampfspiel und war mit einem Ballverlust am frühen 0:1-Rückstand beteiligt.

Foto: IMAGO
Kompany reagierte: Zur Pause kam Michael Olise für Laimer, Guerreiro rückte dadurch auf die ungewohnte rechte Abwehrseite. Als der Portugiese nach 66 Minuten vom Platz ging, übernahm Josip Stanisic – allerdings nur vorübergehend. In der Schlussphase veränderte Kompany sein System erneut, brachte Frische und Stabilität zugleich.
Dann der entscheidende Schritt: Joshua Kimmich wanderte auf die rechte Abwehrseite, jene Position, auf der er seine Profikarriere einst begonnen hatte.
Es lief bereits die Nachspielzeit, als der Wechsel Wirkung zeigte. Kimmich erhielt den Ball in typischer Außenverteidiger-Position, blickte kurz hoch und schlug eine maßgenaue Flanke in den Strafraum. Luis Díaz setzte sich im Zentrum durch und drückte die Hereingabe mit der Schulter zum erlösenden 2:1 über die Linie.
Eine Szene, die sinnbildlich für zwei Dinge stand: Kompanys Bereitschaft, konsequent umzubauen – und Kimmichs Vielseitigkeit, die in engen Partien den Unterschied machen kann.
Julian Nagelsmann wird diese Sequenz mit Interesse verfolgt haben. Der Bundestrainer plant fest mit Kimmich als Rechtsverteidiger in der Viererkette – nicht im Mittelfeld. Dass der 30-Jährige auf dieser Position nach wie vor Weltklasse-Momente abrufen kann, zeigte er eindrucksvoll.









































