MillernTon
·16. März 2026
Lage am Millerntor – 16. März 2026

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·16. März 2026

Der FC St. Pauli verliert bei Borussia Mönchengladbach, die 1. Frauen feiert einen wichtigen Sieg gegen den ETV und die U23 geht unter. Hatte schon bessere Wochenenden: Die Lage am Montag.
Ihr kennt das aus dem Redax-Podcast: Wenn es fußballerisch ganz schlimm ist, flüchten wir uns in andere Themen. Also: Die An- und Abreise!Ich war bisher stets mit dem PKW an den Borussia-Park gereist, die letzte Zugfahrt stammt noch aus Bökelberg-Zeiten. Und ich weiß noch, dass ich letztes Mal sagte: „Nee, nächstes Mal Zug, das ist ja alles scheiße.“ Times are changing, nächstes Mal wird es wohl wieder der PKW, befürchte ich.Doch ich fange mit dem Positiven an: Die Deutsche Bahn!Terminbedingt konnten wir erst um 14.45h in Hamburg starten, was nicht mehr viel Luft für Verspätungen ließ. Doch sowohl auf dem Hin- als auch auf dem Rückweg am Samstag verlief der Fernverkehr wirklich gut und pünktlich.
Zurück ging es dann erst nach der Pressekonferenz. Positiv: Auch um 23.30h fuhr tatsächlich noch ein Shuttle zum Gladbacher Hbf. Negativ: Das Verkehrschaos rund ums Stadion war auch zu dieser fortgeschrittenen Stunde noch so groß, dass die S-Bahn um 23.54h nach Düsseldorf planmäßig nicht mehr erreicht werden konnte – und die nächste sollte erst um 0.54h fahren. Glück im Unglück: Als wir um 0.02h am Bahnhof ankamen, stand die S-Bahn noch da – allerdings mit verschlossenen Türen und proppevoll. Warum genau sie nicht abfuhr, wussten wir nicht, wir freuten uns aber da schon auf die 0.54-Bahn, die bereits „mit weniger Wagen als normal“ in der DB-App angekündigt wurde.Kurz verpflegt (immerhin gab es noch einen Laden, der so spät auf hatte) und so gegen 0.25h wieder unterwegs Richtung Gleis 9 – und da stand die S-Bahn immer noch! Nun aber öffneten sich die Türen, die Polizei sorgte für ein Aussteigen aller Fahrgäste – technische Störung, danach alle Türen wieder zu. Haha, geil… also alle die, die da drin waren, plus alle anderen dann in die 0.54h – wie erwähnt „mit weniger Wagen“, Konnte nur super werden. Gegen 0.35h aber öffneten sich unerwarteterweise die Türen wieder, alle konnten einsteigen (wir auch) und weil man kurzerhand auch noch einige Haltestellen auf dem Weg zum Düsseldorfer Hbf ausließ, waren wir doch schon um 01.00h dort. Büschn aufregend, aber es hätte schlimmer laufen können. Ich hoffe, der Sonderzug hatte weniger Stress.Aber ernsthaft: Die haben mal europäisch gespielt? In dem Stadion, mit der Infrastruktur? Erstaunlich.
Was? Wie? Eine Überschrift mit dem Namen eines gegnerischen Spielers?Ja, aber nicht aufgrund seines Tores. Also… doch, irgendwie. Aber das alleine hätte die Erwähnung hier nicht gerechtfertigt, da haben wir auch schon ganz andere Treffer unkommentiert über uns ergehen lassen. Aber ich komm nochmal zurück zur An- und Abreise. Da saßen wir also im Shuttle auf der Hinreise vom Gladbacher Hbf, nicht ahnend, dass uns dort eine ähnliche Reise wie einst Odysseus bevorstand. Wenn der damals schon zu Fußballspielen gereist wäre, würde es heute vielleicht nicht „Odyssee“ sondern „Die Reise zum Borussia-Park“ heißen, wenn man von unendlichen Reisen berichtet – aber ich schweife schon wieder ab. Jedenfalls saß hinter mir im Shuttle-Bus ein Gladbach-Fan, der wirklich die ganze Zeit nur Scheiße gelabert hat. Als dann eine Stunde vor Anpfiff die Aufstellung auf den Smartphones aufploppte, war es um ihn geschehen: „STÖGER!? KEVIN STÖGER?! DER SPIELT?! SCHON WIEDER?!?!? Was für eine Scheiße! Wir spielen schon wieder nur zu zehnt, ey! Wollt ihr mich verarschen?“Ich lächelte noch still in mich hinein… und musste dann leider an den Typen zurückdenken, als Stöger den Ball sehr sehenswert im Winkel versenkte. Leider hab ich mir nicht seine Nummer geben lassen, wir können ihn also nicht nächstes Jahr zu den VdS/NdS-Gesprächen einladen.
Apropos beschissenes Gesamtwochenende: Die „Nach dem Spiel“-Folge muss leider entfallen. Jutta wollte eigentlich mit Joris aufnehmen, leider wurde dies von technischen Problemen verhindert.
Okay, hilft ja nichts, kommen wir zum Spiel. Zum Glück gibt es in der Redaktion des MillernTon andere Personen, die sich ohnehin lieber als ich mit dem Geschehen auf dem Rasen auseinandersetzen – die müssen dann halt auch bei solchen Spielen da durch. „Torschuss ist Lava“ lautet die Überschrift über Tims Spielbericht:
Borussia Mönchengladbach vs. FC St. Pauli 2:0 – Torschuss ist Lava
Und wenn man all dies dann nach dem Spiel als direkt Beteiligter in Worte fassen muss und dazu die Statistiken des Spiels ausgewertet werden, kann Nike immerhin daraus einen Stimmen und Statistiken-Artikel verfassen, der dieses Mal die Überschrift „Zu viel Licht und Schatten“ trägt.
„Zu viel Licht und Schatten“
Ja, scheiße.James Sands wurde am Freitag in München am Sprunggelenk operiert und fällt damit für den Rest der Saison aus. Das ist richtig großer Mist und wir wünschen ihm alles erdenklich Gute!
Schwerer als gedacht
Wenn man am Freitag verliert, wird das Wochenende eher selten noch schön. Hier lief auch bei weitem nicht Alles gut, im Gegenteil, es hätte aber auch Alles noch schlechter laufen können, insbesondere in Sinsheim. So sind es weiterhin drei Punkte Vorsprung auf Wolfsburg, sowie je ein Punkt Rückstand auf Werder und Mainz KölnWeiter, immer weiter.
Yay, ganz wichtiger Erfolg! Die 1. Frauen belohnte sich endlich mal für die gezeigte Leistung und konnte durch Tore von AnSo Greifenberg (15.), Nina Woitzik (34.) und Janice Hauschild (44.) schon in der ersten Halbzeit alles klar machen. Hmm… nee, doch nicht. Ein Gegentor in der Nachspielzeit vor der Pause machte es dann doch nochmal spannend(er) und als in der 66. Minute der Anschlusstreffer fiel, wurde es dann doch nochmal ein Nervenspiel. Am Ende aber blieb es beim 3:2 (3:1) und mit dem zweiten Heimsieg der Saison ging es zumindest mal runter von den Abstiegsrängen.Spielbericht des Teams folgt.

Jetzt schon (subjektiv) klarer Kandidat für das Sportfoto des Jahres:
Nina Woitzik (FC St. Pauli) bejubelt ihren Treffer zum 2:0 gegen den ETV, Linnea Taube schaut noch zögerlich. // (c) @eddy.photogr
Puh… da weiß man auch nicht mehr, was man noch schreiben soll. Mit den Profiverstärkungen David Nemeth, Jannik Robatsch und Taichi Hara ging es in das nächste Sechs-Punkte-Spiel für die U23, nachdem man in der Vorwoche noch Eintracht Norderstedt unterlag. Gegen den FSV Schöningen aber sollte es tatsächlich noch schlimmer werden. 0:1 zur Pause, da durften dann zumindest Nemeth und Hara schon mal duschen gehen, nach einer Stunde schloss sich ihnen dann auch Robatsch an, es stand aber inzwischen 0:4. Endstand vor 187 Unentwegten dann 0:5 (0:1). Wie man nach 24 Spielen und nur 15 Punkten jetzt noch Zuversicht haben soll, in den restlichen zehn Spielen den für den Klassenerhalt (mindestens) notwendigen Platz 15 (aktuell: Norderstedt mit 21 Punkten) zu erreichen, ist unklar.Da Altona 93 gegen den Hannoverschen SC mit 3:0 gewann, hat man immerhin jetzt wieder die Rote Laterne im Regal stehen.
Die „Braun-Weißen Tulpen“ sind einer der ältesten internationalen St.-Pauli-Fanclubs, die ich kenne und bei Staantribune.nl gibt es jetzt eine Vorstellung der Männer und Frauen aus den Niederlanden. Laut Artikel ist es mit 25 Jahren inzwischen sogar der älteste noch aktive Fanclub aus dem Ausland. Wenig überraschend, dass auch die Mitglieder älter werden. Während ich also noch Peter, Peter und Kees von früher kenne, wird hier schon fast die nächste Generation vorgestellt.So oder so: Viele Grüße! Schön, dass es Euch (immer noch) gibt!
Donnerstag, FC St. Pauli-Museum: Die Braun-Weisse Hilfe lädt um 19.10h zu einem Vortrag mit dem Thema „KI-Überwachung im Fußball?“, gehalten von Matthias Marx vom Chaos Computer Club.KI-gestützte Überwachung von Fußballfans ist kein Zukunftsszenario, sondern wird gerade zur Realität. Private Unternehmen und die Polizei setzen zunehmend auf die Möglichkeiten sogenannter Künstlicher Intelligenz, um Besucherströme zu analysieren, Verhalten zu bewerten und Personen zu identifizieren. Doch was bedeutet das konkret für uns als Fußballfans im Stadion, auf der Anreise und darüber hinaus? Einen Einblick in aktuelle Entwicklungen, technische Hintergründe und mögliche Folgen gibt Matthias Marx vom Chaos Computer Club.Eintritt gegen Spende.

Unangenehme Situation. Eine Gruppe Menschen trifft auf eine andere und klatscht diese fröhlich ab, lässt aber einzelne Personen dieser Gruppe aus.So geschehen letzte Woche in der Champions League, als die Spieler des FC Bayern nach dem Spiel am Moderator*innen-Tisch vorbei zur Gästekurve liefen, um sich nach dem Sieg in Bergamo von den eigenen Fans feiern zu lassen. Dabei klatschten alle begeistert mit Mats Hummels und Christoph Kramer ab, die meisten aber ignorierten Tabea Kemme.Wie im Text bei miasanrot.de beschrieben, kann dies viele und auch ganz harmlose, situative Gründe haben – daher zielt der Text auch eher auf diejenigen, die reflexartig jede Diskussion darüber auf Social Media verhindern wollten und teilweise dann sogar selbst noch mit sexistischen Kommentaren über Kemme negativ hervorstachen. Wohlgemerkt nur wenige Tage, nachdem doch am 8. März das Thema auch in Stadien wieder prominent diskutiert worden war. Es gibt weiterhin noch viel zu tun, keine Überraschung, leider.
Der Teamkreis des Chelsea FC ist zum Diskussionspunkt in der Premier League geworden. Vor dem Spiel bilden ja fast alle Teams nochmal einen Kreis, die Spieler der Blues tun dies nun immer direkt über dem Anstoßpunkt, zentral im Mittelkreis.Schiedsrichter Paul Tierney sah am Samstag an der Stamford Bridge aber offensichtlich keinen Grund, seinerseits diesen Punkt zu verlassen und wurde so Teil des Teamkreises. Half übrigens alles nichts, die Partie gegen Newcastle ging mit 0:1 verloren. // reddit
Full video of Chelsea players huddling around the referee before kick off by u/OkayFine101 in soccer
Achtung, nicht blinzeln… // reddit
Jeremy Doku disappears for a split second by u/ThatLittleMonkeyGuy- in soccer
Forza St. Pauli!// Maik
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