Leak zum El-Mala-Deal: Warum es keine Ausstiegsklausel gibt | OneFootball

Leak zum El-Mala-Deal: Warum es keine Ausstiegsklausel gibt | OneFootball

In partnership with

Yahoo sports
Icon: fussballeuropa.com

fussballeuropa.com

·25. August 2026

Leak zum El-Mala-Deal: Warum es keine Ausstiegsklausel gibt

Artikelbild:Leak zum El-Mala-Deal: Warum es keine Ausstiegsklausel gibt

Verlängerung aus Liebe zum Klub oder zum Geld? Die Personalie Said El Mala sorgte in den vergangenen Tagen und Wochen für mächtig Wirbel. Jetzt kommen angebliche Details zu seiner Vertragsunterschrift ans Licht.

Die Vertragsverlängerung von Said El Mala kam aus dem Nichts, doch noch überraschender als die Verlängerung an sich war die Tatsache, dass der neue Deal keine Ausstiegsklausel beinhaltet. Die Bild hat nun enthüllt, wie es dem 1. FC Köln gelungen ist, El Mala von einem Verbleib zu überzeugen und einen solchen Vertrag auszuhandeln.


OneFootball Videos


El-Mala-Familie profitiert mächtig von neuem Köln-Vertrag

Dem Boulevardblatt zufolge sind neben der Gehaltserhöhung auf knapp unter drei Millionen Euro in erster Linie direkte Vorteile für die El-Mala-Familie der Grund für den Verzicht auf eine Ausstiegsklausel. So soll die Mutter des 19-Jährigen, die als Beraterin agiert, eine Weiterverkaufsbeteiligung ausgehandelt haben. Demnach kassiert sie bei einem zukünftigen Transfer fünf Prozent der Ablöse.

Darüber hinaus soll der Effzeh der Familie eine Unterschriftsprämie zugesichert haben, die jährlich 500.000 Euro einbringt, solange El Mala für den 1. FC Köln spielt – zur Erinnerung: sein neues Arbeitspapier läuft bis 2031. Sollte er bis Vertragsende bleiben, wären das satte 2,5 Millionen Euro extra. Viele Fans und Experten zweifeln allerdings daran, dass El Mala länger als eine weitere Saison in der Domstadt bleibt.

Viel mehr ist davon auszugehen, dass man dem Shootingstar nach dem geplatzten Transfer zu Borussia Dortmund mit einer Gehaltserhöhung von einem weiteren Jahr in Köln überzeugen wollte und ihm im Gegenzug einen Abgang im kommenden Sommer zugesichert hat. Eine klare Absprache oder ein "Gentleman Agreement" gibt es laut Sportchef Thomas Kessler allerdings nicht.

Köln hätte El Mala längst verkauft – doch er lehnte ab

Zur Wahrheit gehört jedoch auch, dass El Mala zum Zeitpunkt der Verlängerung unter anderen Umständen längst nicht mehr in Köln gewesen wäre. Zu Beginn der Transferperiode lagen dem Bundesligisten mehrere Offerten aus der Premier League vor, die der Verein gerne angenommen hätte. El Mala selbst schob einem Wechsel auf die Insel aber einen Riegel vor. Er wollte nur zum BVB wechseln, jedoch konnten die Klubs sich nicht auf eine Ablöse einigen.

Impressum des Publishers ansehen