"Leben nicht auf anderem Planeten": Sander und das bedeutsame Derby | OneFootball

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·22. Januar 2026

"Leben nicht auf anderem Planeten": Sander und das bedeutsame Derby

Artikelbild:"Leben nicht auf anderem Planeten": Sander und das bedeutsame Derby

Der 1. FC Magdeburg ist zurzeit das formstärkste Team der Liga. Kann die Mannschaft von Petrik Sander im Ostderby mit Dynamo Dresden an die letzten Leistungen anknüpfen? Am Samstagabend (20:30 Uhr) erwartet der Cheftrainer ein besonderes Spiel, das auch an dem 65-Jährigen nicht spurlos vorbeigehen wird. Aber in Magdeburg soll sich niemand ablenken lassen.

"Stimmung nicht schlechter geworden"

Das Hinspiel zwischen Magdeburg und Dresden war für den FCM lange Zeit das einzige Highlight in der Saison. Ein 2:1-Sieg sprang im Derby heraus, aber darauf folgten sechs Niederlagen am Stück. Inzwischen stellen die Magdeburger jedoch das formstärkste Team der Liga, was mit 13 Punkten aus fünf Partien belegt ist. "Da kann man sich vorstellen, dass die Stimmung nicht schlechter geworden ist", erzählte Cheftrainer Petrik Sander. Zwar habe er nie das Gefühl gehabt, dass seine Mannschaft in schlechten Phasen "am Boden gelegen hat", doch der Aufschwung hilft den Magdeburgern merklich. "Sie sind mittlerweile sicherer in ihren Mitteln. Das sage ich auch nicht zum ersten Mal", so Sander.


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Jetzt kommt mit dem Ostderby ein besonderes Duell auf den FCM zu. "Man lebt ja nicht auf einem anderen Planeten. Man bekommt mit, welche Bedeutung dieses Spiel hat", verschloss sich Sander nicht davor. Trotzdem warnte der 65-Jährige vor Übermut: "Für mich geht es um drei Punkte in einem eminent wichtigen Spiel. Alles andere hindert mich nur. Ich konzentriere mich auf das Wesentliche und das ist die Vorbereitung der Mannschaft auf dieses Spiel." So wird Magdeburg auch mit vollem Fokus in die Partie gehen - und kann personell aus dem gleichen Kader schöpfen, der in der letzten Woche zur Verfügung stand.

"Gegner soll sich nach uns richten"

Das Elbduell wird sportlich etwas zu bieten haben, dessen war sich Sander sicher. Denn auch Dresden startete erfolgreich ins neue Jahr. "Sie haben nachjustiert. Gut nachjustiert, erfolgreich nachjustiert. Sie haben unter Beweis gestellt, dass sie mit der Mannschaft aus der Hinrunde nicht mehr zu vergleichen sind", fand Sander. Entsprechend schwierig wird die Aufgabe für die Magdeburger im Heimspiel werden. Aber das sei ohnehin in jedem Spiel der Fall: "Ich kann nicht beeinflussen, wie sie hier auftreten werden. Wir können es nur mit unserer Leistung beeinflusen, ob wir was zulassen oder nicht."

Qualitativ hat Dresden durchaus zugelegt, aber auch der FCM tritt bekanntlich mit neuem Selbstverständnis auf. Darin wollte Sander wiederum keinen Unterschied zu anderen Spielen machen. "Ich habe mir abgewöhnt, zu sagen, dass ich mich danach richte, was der Gegner tut", erklärte der 65-Jährige. "Wir spielen unseren Stil und der Gegner soll sich nach uns richten. Wir wollen eine Richtung vorgeben, aber nicht vernachlässigen, was der Gegner für Stärken und Schwächen hat." So wird Sander seiner Mannschaft mit all der Erfahrung, die er in seiner langen Trainerkarriere bereits gesammelt hat, leiten - und das bisher mit Erfolg.

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