Mundo Levante UD
·10. September 2026
Levante UD erhöht sein Gehaltslimit auf 45,5 Millionen Euro

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·10. September 2026

Nach Abschluss des Transfermarkts werden die ersten Septembertage traditionell dafür genutzt, die Bücher neu zu ordnen. An diesem 10. September hat LaLiga die neuen Gehaltsobergrenzen der spanischen Erst- und Zweitligaklubs für die Saison 2026/27 veröffentlicht. Diesmal gehört Levante UD endlich zu den Profiteuren und wird seinen Spielraum im Financial Fair Play erhöhen.
Aktuell liegt mit Blick auf die erste Hälfte des Geschäftsjahres 2026/27 die Gehaltsobergrenze von Levante UD bei 45,5 Millionen Euro. Damit ist der Klub das viertletzte Team der ersten Liga mit dem niedrigsten Kaderkostenlimit (LCPD). Der Klub aus Valencia legt im Vergleich zum Vorjahr deutlich zu: Damals startete er mit 35,5 Millionen Euro, und nach der Aktualisierung im März wurde der Betrag praktisch auf mehr als die Hälfte reduziert, auf 17,4 Millionen Euro. In diesem Sinne bestrafte LaLiga den Klub aus Valencia hart, nachdem er mehrere Geschäftsjahre angesammelt hatte, in denen die Vorgaben für eine ordnungsgemäße Finanzkontrolle nicht eingehalten und die festgelegten Zahlen überschritten wurden.
Der Grund für diesen Anstieg bei Levante UD lässt sich durch verschiedene Faktoren erklären. Einerseits durch den sportlichen Bereich, in dem das von Luís Castro geführte Team den Klassenerhalt schaffte und damit eine zweite Saison in LaLiga EA Sports bestätigte. Das bringt wichtige Einnahmen aus den TV-Rechten, die in den kommenden Tagen bekannt gegeben werden.
Der Schlüssel waren die zahlreichen Sommergeschäfte. Levante UD hat insgesamt 42,5 Millionen Euro Gewinn erzielt, was einen Vereinsrekord bei Verkäufen in einem einzigen Transferfenster bedeutet. Davon hat die vom Real Madrid gezahlte Ausstiegsklausel für Carlos Espí in Höhe von 25 Millionen Euro stark geholfen. Zudem musste infolge verschiedener wirtschaftlicher Unstimmigkeiten, die LaLiga berücksichtigte, der Mehrheitsaktionär Pepe Danvila eine weitere Kapitalzufuhr von 15 Millionen Euro formalisieren, die ebenfalls noch auf einer künftigen außerordentlichen Hauptversammlung der Aktionäre genehmigt werden muss, für die bislang noch kein Termin feststeht.
Nach einigen Monaten, in denen die sportliche Leitung alles darangesetzt hat, mit ihren wichtigen Spielern den größtmöglichen Ertrag zu erzielen und den Kader durch die Neuzugänge nicht zu schwächen, dürfen andere weiterhin geltende Einschränkungen nicht übersehen werden. Die erste und bereits erwähnte ist diese Nichteinhaltung in den vorherigen Geschäftsjahren. Außerdem haben Danvila und die Finanzabteilung des Klubs in diesen Jahren verschiedene Unstimmigkeiten festgestellt, die die Schulden von Levante erhöht haben, zuletzt weitere 6 Millionen Euro im Zusammenhang mit der Erfüllung von Zahlungen für die erste Phase des Umbaus des Ciutat de Valencia.
Damit war der Handlungsspielraum bislang minimal. Obwohl zunächst vermittelt wurde, dass es keine Probleme bei den Registrierungen geben würde, wirkte sich dies am Ende doch negativ aus – aus den zuvor genannten Gründen. Doch dieser erste Anstieg zu Beginn der Saison 2026/27 könnte für die Zukunft und das Wohlergehen des Klubs aus Valencia einen Wendepunkt darstellen. Wie der Technische Sekretär Héctor Rodas auf der Pressekonferenz zur Analyse des Transfermarkt-Endes einräumte, „wenn wir in diesem Jahr den Klassenerhalt schaffen, werden wir der 1:1-Regel im Financial Fair Play näher kommen“. Deshalb ist das Erreichen des Klassenerhalts wichtiger denn je und würde Levante erlauben, zu seiner früheren Normalität zurückzukehren – unabhängig von den immer noch mitgeschleppten jahrzehntealten Schulden.
Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🇪🇸 kannst du hier lesen.







































