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·12. August 2026

Liverpool soll 100-Mio.-Pfund-Mittelfeldstar aus der Premier League holen

Artikelbild:Liverpool soll 100-Mio.-Pfund-Mittelfeldstar aus der Premier League holen

Liverpool-Transfernews: Gespräche über Adam Wharton nehmen zu, während die Fragen zum Mittelfeld nicht verschwinden

Liverpool hat in diesem Transferfenster auf eine Weise gearbeitet, die auf dem Papier ordentlich aussieht, aber der Fußball erlaubt es selten, sich hinter sauberen Listen zu verstecken. Mit Jeremy Jacquet und Ronald Araujo sind zwei Verteidiger gekommen, Victor Munoz wurde für die Außenbahn verpflichtet, und Harvey Elliott ist nach einer Zeit anderswo zurück. Doch die Diskussion, die immer wieder aufkommt, und das aus gutem Grund, ist die über die Balance im Liverpooler Mittelfeld.

Deshalb haben die Kommentare von Darragh MacAnthony bei talkSPORT durchaus Gewicht. Er hat Liverpool dazu aufgefordert, vor Schließung des Transferfensters bei Crystal-Palace-Mittelfeldspieler Adam Wharton richtig groß zu investieren, und das ist leicht nachzuvollziehen, wenn man sich die Struktur dieses Kaders ansieht.


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Foto: IMAGO

MacAnthony sagte: „Ich würde es lieben, wenn sie Adam Wharton verpflichten. Ich finde, bei [Alexis] Mac Allister waren für mich vergangenes Jahr die Beine weg. Nur wenn er ein Argentinien-Trikot anzog, waren seine Beine plötzlich wieder da.

„Wenn man dort ein Geschäft machen könnte und er geht, dann holst du [Wharton] rein und hast einen Spieler für die nächsten sieben, acht Jahre, der Stammspieler sein wird. Er hat so viel Entwicklungsspielraum und Potenzial. Selbst wenn er 85 Mio. Pfund bis 100 Mio. Pfund oder was auch immer kostet, bekommst du den Spieler langfristig.“

Adam Wharton passt in Liverpools Mittelfeld-Debatte

Der entscheidende Punkt ist hier nicht, ob Liverpool Mac Allister abgeben sollte, das wirkt weit hergeholt und auch etwas überdramatisch, sondern ob der Klub sich in einem wichtigen Bereich erneut zu dünn aufgestellt hat. Diese Frage schwebt schon seit einer Weile über diesem Kader. Du kannst Läufer, Passspieler und Allrounder haben, aber irgendwann muss jemand die Mitte des Spielfelds zusammenhalten, wenn das Spiel unruhig wird.

Wharton ist kein knurrender Zerstörer im alten Sinne, aber das moderne Spiel verlangt mehr als nur fliegende Tacklings und Lautstärke. Er erkennt Gefahr früh, lässt den Ball schnell wieder laufen und hat die Ruhe, nach Ballgewinnen Angriffe einzuleiten. Mit 22 Jahren und bereits starker Premier-League-Erfahrung bringt er das Profil eines Spielers mit, der eine Mannschaft über Jahre tragen könnte.

Liverpools Transferfenster hinterlässt bekannte Sorgen

Das Problem für Liverpool ist, dass diese Diskussion einen müden Klang hat, weil die Fans die Warnzeichen schon einmal gesehen haben. Die Niederlage gegen Monaco hat unterstrichen, dass die Mannschaft offen werden kann, sobald die Struktur verloren geht, und zwar auf eine Weise, die für ein Team mit ernsthaften Ambitionen keinen Sinn ergibt. Mit 2:0 zu führen und dann die Kontrolle zu verlieren, hat nicht nur mit Konzentration zu tun, sondern oft auch mit Autorität im Mittelfeld.

Zudem gab es reichlich Gerede über einen teuren Wechsel von Bradley Barcola. Wenn Liverpool sich darauf vorbereitet, anderswo viel Geld in die Hand zu nehmen, dann wirkt eine plötzliche Wende hin zu einem Deal im Wert von bis zu 100 Mio. Pfund für Wharton in diesen letzten Wochen eher unwahrscheinlich. Das heißt aber nicht, dass der Bedarf verschwindet. Es bedeutet nur, dass die Uhr tickt und das Risiko, gar nichts zu tun, immer lauter wird.

Premier-League-Mittelfeldspieler den Preis wert?

Es gibt immer ein scharfes Lufteinziehen, wenn Summen wie 85 Mio. Pfund oder 100 Mio. Pfund genannt werden. Verständlich. Doch wenn Liverpool wirklich glaubt, dass ein Spieler eine Position sieben oder acht Jahre lang besetzen kann, dann wird die Ablöse Teil einer größeren Rechnung. Die besten Scouting-Abteilungen haben keine Angst vor teuren Spielern, sie haben Angst vor teuren Fehlern und vor offensichtlichen Lücken, die ungefüllt bleiben.

Wharton wirkt wie die Art Fußballer, die in diese Mannschaft passen würde. Ob Liverpool vor der Frist nach diesem Gefühl handelt, ist allerdings eine ganz andere Frage.

Unsere Sicht

Aus Sicht eines besorgten Liverpool-Fans trifft dieser Bericht einen Nerv, weil sich alles so vertraut anfühlt. Man schaut auf die Mannschaft und sieht überall Qualität, dann wird ein Spiel plötzlich zerfahren und auf einmal wirkt das Zentrum viel zu offen. Genau das ist die Sorge. Es ist keine Panik um der Panik willen, sondern das Gefühl, dass jeder das Problem erkennen kann und der Klub sich trotzdem noch einreden könnte, zu warten.

Wharton ist die Art von Verpflichtung, die sich wie ein klares Zeichen anfühlen würde. Jung, in der Premier League bewährt, ruhig am Ball, klug gegen den Ball und mit vielen Jahren vor sich. Genau solche Deals müssen Topklubs machen, bevor das ganze Land beim Spieler einer Meinung ist und der Preis explodiert. Wenn die Summe jetzt schon bei rund 100 Mio. Pfund liegt, kann man sich vorstellen, was daraus nach einer weiteren herausragenden Saison wird.

Die größere Sorge ist diese: Liverpool kann nicht immer wieder dieselben Mittelfeldspieler bitten, dasselbe strukturelle Problem zu lösen. Gute Spieler sehen schnell schlechter aus, wenn die Balance nicht stimmt. Wenn der Trainerstab Kontrolle, Schutz für die Abwehr und einen saubereren Spielaufbau will, dann sollte der Klub das mit Taten untermauern. Die Fans können damit leben, eine Luxusverpflichtung zu verpassen. Was sie schwer akzeptieren können, ist ein offensichtliches Bedürfnis zu ignorieren und später überrascht zu tun, wenn es weh tut.

Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴󠁧󠁢󠁥󠁮󠁧󠁿 kannst du hier lesen.

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