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·10. September 2026
Lukas Kwasniok geht offenbar gerichtlich gegen den 1. FC Köln vor

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Simon Bartsch
10 September, 2026
Erst vor wenigen Tagen kursierten wieder Spekulationen, dass Lukas Kwasniok auf dem Zettel von Raków Częstochowa, dem Ex-Verein von Imad Rondic gestanden haben soll. Ein Wechsel kam nicht zu Stande. Überhaupt hat Kwasniok seit seiner Freistellung bei den Geißböcken noch kein neues Angebot angenommen. Doch dabei geht es möglicherweise nicht um die Batterien, die der Fußballtrainer schon vor seinem Engagement bei den Kölnern aufladen wollte. Wie der „Kölner Stadt-Anzeiger“ berichtet geht Kwasniok gerichtlich gegen den FC vor, will offenbar eine Weiterzahlung.

Lukas Kwasniok ist nicht mehr Trainer des 1. FC Köln
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Eigentlich ist das Kapitel Lukas Kwasniok in den Büchern des 1. FC Köln zu Ende geschrieben – hat man jedenfalls gedacht. René Wagner steht an der Seitenlinie, mit dem ehemaligen Assistenten soll der Klassenerhalt möglichst schnell in trockene Tücher gebracht werden. Doch nun wird die Geschichte offenbar weiter geschrieben, wenn auch keine sportliche. Denn Kwasniok zieht offenbar gegen den FC vors Arbeitsgericht. Wie der „Kölner Stadt-Anzeiger“ berichtet soll es dabei um finanzielle Aspekte geben. War man bislang von einer Auflösung des Kontrakts ausgegangen, steht der Coach offenbar nach wie vor am Geißbockheim unter Vertrag. Das Arbeitspapier sollte bis 2028 gelten und tut es möglicherweise auch noch. Wie die Zeitung berichtet, soll vertraglich festgelegt worden sein, dass der Coach noch bis zum Saisonende seine vollen Bezüge erhalte und ab dieser Saison rund die Hälfte. Der Stadt-Anzeiger“ spricht von einer Millionen respektive 500.000 Euro.
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Doch nun pochen der Ex-Coach und seine Vertreter auf die vollen Bezüge, halten laut dem Artikel die Regelung für unwirksam. Ein erster Gütetermin vor dem Kölner Arbeitsgericht fand bereits im August statt, brachte allerdings keine Einigung. Für Mitte Februar ist nun ein Kammertermin angesetzt, eine Woche nach Karneval. Auch der ehemalige Chefanalytiker Hannes Dold geht gegen den FC juristisch vor. Der 33-Jährige arbeitete bis Februar für Kwasniok tätig, wurde nach der Spielzeit freigestellt. Dem Vernehmen nach soll ausgerechnet der Ex-Coach mit der Arbeit des Analytikers nicht zufrieden gewesen sein. Dold war unter anderem für die Standards zuständig, bekanntlich eine große Baustelle beim FC: „Wir bestätigen, dass in den Personalien Lukas Kwasniok und Hannes Dold Termine vor dem Arbeitsgericht anstehen. Der 1. FC Köln hat sich in beiden Fällen vertragsgemäß verhalten. Wir bitten um Verständnis, dass wir uns zu Details laufender gerichtlicher Verfahren nicht weiter äußern“, zitiert der Stadt-Anzeiger FC-Geschäftsführer Philipp Türoff.
Kwasniok wurde im Sommer 2025/26 als neuer Trainer vorgestellt – nach einer eher mäßigen Phase im Frühling wurde die Trennung verkündet.







































